Köln am Übergang vom 9. zum 10. Jahrhundert
Erst vor kurzem haben die Wikinger Köln geplündert, im Jahr 881. Während die Kölnerinnen und Kölner noch mit dem Wiederaufbau beschäftigt sind, nahen bereits neue Gefahren. Die Magyaren, auch als Ungarn bekannt, greifen das ostfränkische Reich an wie einst die Hunnen in der Spätantike. Doch es ist nicht alles schlecht in dieser Zeit. Das klösterliche Leben blüht, und sogar Münzen, die Köln als heilig bezeichnen, zeugen vom Aufschwung der Stadt am Ende des frühen Mittelalters.
Erschienen: 17.10.2022
Dauer: 00:26:07
Im Jahr 881 statten die Wikinger Köln einen blutrünstigen Besuch aus dem hohen Norden ab
Köln und das Rheinland am Ende des 9. Jahrhunderts. Seit geraumer Zeit bekämpfen sich die verschiedenen Erben des einstmals großen, nun aber zersplitterten Frankenreichs gegenseitig. Die Wikinger machen sich diese politische Instabilität zunutze und plündern das reiche Rheinland, das Herzstück des fränkischen Reiches in den 880er-Jahren
Erschienen: 26.09.2022
Dauer: 00:50:30
Weitere Informationen zur Episode "#34 Waren die Wikinger wirklich in Köln?"
Am fränkischen Scheidungsdrama in der Mitte des 9. Jahrhunderts hat der Erzbischof von Köln einen nicht geringen Anteil
Mit dem Tod von Karls Sohn, Kaiser Ludwig dem Frommen, beginnt eine gute alte fränkische Gewohnheit: Reiche aufzuteilen, um sie gleichmäßig an die Söhne eines verstorbenen Herrschers zu verteilen. Köln bzw. die politische Führung von Köln, Erzbischof Gunthar, spielt in der Mitte des 9. Jahrhunderts eine Schlüsselrolle.
Erschienen: 05.09.2022
Dauer: 00:44:16
Weitere Informationen zur Episode "#33 Ein fränkisches Scheidungsdrama erschüttert Europa"
Ein Stadtrundgang durch das Köln des 9. Jahrhunderts
Köln während der Karolingerzeit. Eine Stadt im Herzen des Frankenreiches. In dieser Folge machen wir noch einmal einen Spaziergang durch das Köln des 9. Jahrhunderts. Wie sah die Stadt aus? Wie wurde das geistliche Leben in der Stadt geprägt?
Erschienen: 15.08.2022
Dauer: 00:52:39
Weitere Informationen zur Episode "#32 Köln zur Zeit der Karolinger"
Im 9. Jahrhundert beschließt Köln eine der größten Kathedralen Europas zu bauen
Im 9. Jahrhundert wurde in Köln eine prächtige Kathedrale gebaut. Der Vorgänger des heutigen Kölner Doms in Form einer karolingischen Basilika. Alles über dieses romanische Bauwerk, einschließlich zweier Legenden, ist diesmal der Hauptteil dieser Episode.
Erschienen: 25.07.2022
Dauer: 00:39:55
Karl der Große unterwirft die Sachsen in Norddeutschland und gründet das Erzbistum Köln
Nach 30 Jahren Krieg zwischen 772 und 804 unterwirft Karl der Große die heidnischen Sachsen in Norddeutschland. Mit Feuer und Schwert bringt er die fränkische Herrschaft in die Region und das Christentum. Mit Köln als Zentrum der Macht als Erzbistum Köln für die nächsten 1.000 Jahre.
Erschienen: 04.07.2022
Dauer: 00:41:50
Wie Karl der Große Köln zu einem wichtigen Zentrum seines Reiches machte
Eine schicksalhafte Begegnung am Ende des 8. Jahrhunderts. Ein junger Priester namens Hildebold zelebriert die Messe in einer kleinen Dorfkirche vor den Toren der Stadt Köln. Ein Jäger betritt die Kirche und ist sofort von der Bescheidenheit und Frömmigkeit des Priesters angetan. Was Hildebold jedoch nicht weiß. Dieser Mann ist kein Jäger. Er ist Karl der Große. Warum verkleidet sich der König der Franken hier in Köln als Jäger? Das erfährst du in dieser Folge.
Erschienen: 13.06.2022
Dauer: 00:42:46
Weitere Informationen zur Episode "#29 Hildebold und Karl der Große - eine lebenslange Freundschaft"
Ein Kampf um die Macht: Plektrudis und Karl Martell - Stiefmutter vs. Stiefsohn
Zu Beginn des 8. Jahrhunderts ist die Macht der Merowingerkönige rasant geschrumpft. Die wirkliche Macht haben die hohen Beamten am Königshof. Es ist der Aufstieg der Karolinger, die sich nach und nach an den Höfen der Merowingern zu mächtigen Hofbeamten hochgearbeitet haben. Sie sind inzwischen so mächtig, dass sie sogar untereinander um die Macht kämpfen und darum, wer den Merowingerkönig weiterhin wie eine Marionette tanzen lassen kann, um der eigentliche Herrscher des Frankenreichs zu sein. Es kommt zu einem blutigen Konflikt zwischen zwei Karolingern: der Stiefmutter Plektrudis in Köln und ihrem Stiefsohn Karl Martell. Der Konflikt hat seinen Anfang, aber auch sein Ende in Köln.
Erschienen: 23.05.2022
Dauer: 00:33:23
Weitere Informationen zur Episode "#28 Plektrudis - Eine Kölner Witwe beherrscht das Frankenreich"
Das Aufkommen des Christentums in der Merowingerzeit (6.-8. Jh.) ist deutlich an den Kirchen zu erkennen, die in dieser Zeit gebaut wurden und mit einer Ausnahme auch heute noch im Stadtbild zu sehen sind.
In dieser Folge werden wir uns in eine Zeit zurückversetzen, in der das Christentum in Köln noch in den Kinderschuhen steckte, und wir werden die ersten Kirchen erkunden, die es zu diesem Zeitpunkt gab. Wir beginnen mit einer abenteuerlichen Begebenheit aus dem Jahr 1959, die den Kölner Dom betrifft.
Erschienen: 02.05.2022
Dauer: 00:46:52
Mit dem Aufstieg der Bischöfe auch als weltliche Herrscher Kölns wird die Geschichte Kölns zunehmend zum Synonym für die Geschichte des Bistums Köln. Im 7. Jahrhundert verkörpert vor allem Bischof Kunibert (ca. 600-664) diese Entwicklung. Er ist Stadtherr, Kirchenfürst, Priester, Oberhaupt des Hofes des Frankenkönigs und zeitweise sogar Regent des Reiches. Mehr über Kuniberts bemerkenswerten Werdegang erfahrt ihr in dieser Folge.
Erschienen: 11.04.2022
Dauer: 00:35:48