Podcast "Gemeinsam durch die Galaxis"

„Gemeinsam durch die Galaxis“ heißt der astronomische Plauder-Podcast mit Bochumer Planetariumsleiterin und Astronomin Prof. Dr. Susanne Hüttemeister und ihren galaktischen Mitreisen, darunter der stimmgewaltig-wortgewandte Kabarettist und Hobby-Astronom Jochen Malmsheimer in Staffel eins bis zweieinhalb, Astrophysiker Michael Büker bis in Staffel drei und Susannes langjähriger Freund und Astronomiekenner Paul Hombach ab Staffel vier.

Podcast-Episoden

Episode 37: Wann gibt es wieder einen Großen Kometen?

Astronomische Plaudereien aus dem Bochumer Planetarium

Wer möchte nicht einmal einen Großen Kometen am Himmel sehen, also einen Kometen, der nicht nur leicht mit dem bloßen Auge zu sehen ist, sondern dessen Schweif sich über den halben Himmel erstreckt? Unseren galaktischen Spaziergängern Paul und Susanne geht es da nicht anders. Zunächst beschäftigt sie aber die Frage, was ein Komet überhaupt ist und ab wann er zu den „Großen Kometen“ gezählt wird. Damit ein solcher Eis- und Staubklumpen aus dem äußeren Sonnensystem nämlich eine wirklich spektakuläre Sichtbarkeit bietet, muss er einige Voraussetzungen erfüllen: Sein Kern muss mehrere Kilometer groß sein, er muss der Sonne nah genug kommen, um richtig „angetaut“ zu werden – aber nicht so nah, dass es ihn womöglich zerreißt. Und auch die Erde muss an der passenden Stelle ihrer Bahn sein. Im Augenblick kündigt sich so ein Objekt leider nicht an. Aber helle Kometen sind meist Überraschungsbesucher im inneren Sonnensystem: Vielleicht wird ja schon morgen der nächste Große Komet entdeckt?

Erschienen: 03.08.2023
Dauer: 00:34:00

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Episode 36: Aliens - Wo seid ihr?

Astronomische Plaudereien aus dem Bochumer Planetarium

Gibt es Aliens, also intelligente Außerirdische, mit denen wir womöglich Kontakt aufnehmen können? Diese Frage wurde nicht nur in unzähligen Filmen und Büchern behandelt – und meist mit „Ja, und sie sind hier!“ beantwortet. Sie beschäftigt in dieser Podcast-Folge auch unsere galaktischen Spaziergänger Paul und Susanne. Bei über 5.000 bisher entdeckten Planeten in fernen Sonnensystemen müsste doch eigentlich das eine oder andere dabei sein, das Aliens eine gute Heimat bieten kann. Aber ganz so einfach ist es nicht, denn die meisten dieser Planeten sind lebensfeindlich – zumindest für Leben, wie wir es kennen. Wie wahrscheinlich ist es also, dass wir im Universum nicht allein sind? Ist eine Abschätzung möglich, und worauf kommt es dabei an? Würden wir eine fremde Intelligenz überhaupt erkennen, und könnten wir mit ihr reden? Beim Thema „Aliens“ geht Paul und Susanne der Gesprächsstoff bestimmt nicht aus!

Erschienen: 20.07.2023
Dauer: 00:33:06

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Episode 35: Ein Jahr Webb

Es startete zu Weihnachten 2021, seine ersten Bilder wurden aber am 12. Juli 2022 veröffentlicht, vor fast genau einem Jahr. Das ist Gelegenheit genug für Paul und Susanne, dem James Webb Weltraumteleskop zum ersten Geburtstag seiner wissenschaftlichen Karriere zu gratulieren. Das Teleskop hat einen schwierigen Weg hinter sich, inklusive fast 20-facher Überschreitung der zuerst geplanten Kosten – am Ende kostete es an die 10 Milliarden Euro – und eines um viele Jahre verzögerten Starts. Aber die Mühen haben sich gelohnt: Webbs erste Ergebnisse sind spektakulär. Und der neue Alleskönner im All beobachtet wirklich alles, von den Planeten unseres Sonnensystems und nahen Sternen und deren Planeten bis hin zu den fernsten Galaxien. Unsere Spaziergänger im Kosmos nehmen ihr Publikum daher nicht nur mit zu einem neuen Teleskop, sondern auch auf eine Reise durch den gesamten Kosmos. 

Erschienen: 06.07.2023
Dauer: 00:34:46

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Episode 34: Der klingende Himmel

Dass man Daten von kosmischen Objekten visualisieren kann und so beeindruckende Bilder erzeugt, wissen wohl die meisten. Paul und Susanne zeigen aber in dieser Folge ihres Podcasts, dass man Astro-Daten auch in Klänge verwandeln kann. „Sonifikation“ heißt das, und Paul ist als Musiker und Astronomie-Didaktiker dafür Experte. Auf dem Weg durch die faszinierenden Weiten des Alls liegen Phänomene, die Paul hörbar macht und mit live improvisierter Musik verbindet. Hat unser Sonnensystem den Blues? Haben rotierende Neutronensterne ein besseres Timing als Jazz-Schlagzeuger? Wird aus des Daten des Osterfestes eine Fuge im Stil von Bach? Unsere beiden Podcaster erklären nicht nur, was astronomisch hinter den Klängen des Himmels steckt, sondern es gibt natürlich auch Beispiele zu hören.  Und wer Paul einmal live auf der Bühne erleben will, hat dazu im Rahmen der Aktionswochen zum Wissenschaftsjahr „Unser Universum“ am Donnerstag, dem 6. Juli, um 17:30 Uhr in der Bochumer Christuskirche die Gelegenheit. Eintritt frei und Faszination garantiert!

Erschienen: 22.06.2023
Dauer: 00:42:30

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Episode 33: Überirdisch schön

Im Juni sind die Nächte kurz – zum Beobachten des Sternenhimmels ist er nicht die beste Zeit. Aber es gibt eine Erscheinung, die man nur um Mittsommer herum, im Juni und auch noch im Juli, sehen kann: Leuchtende Nachtwolken. Wahrhaft überirdisch schön erscheinen sie, wenn man das Glück hat, sie nach Sonnenuntergang oder vor Sonnenaufgang im Norden zu erspähen. Sie leuchten silbrig-weiß am schon dunklem Himmel und sind oft an ihrer wellenförmigen oder faserigen Erscheinung zu erkennen. Paul und Susanne nehmen die Podcast-Hörer mit zu diesen höchsten Wolken der Erde, die in 80 Kilometer Höhe in der Arktis entstehen und an der Grenze zum Weltall liegen. Die beiden Himmelsspaziergänger erzählen auch von den vielen Rätseln, die diese Wolken immer noch umgeben. Manchmal sind sie recht auffällig – warum also gab es die ersten Sichtungen erst im Jahr 1885? 

Erschienen: 08.06.2023
Dauer: 00:29:14

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Episode 32: Universum - Multiversum

Wer bin ich – und wenn ja, wie viele? Das ist nicht nur der Titel eines populären philosophischen Buches. Die Frage passt auch auf das Universum – oder ist es doch das Multiversum? Paul und Susanne schrecken in dieser Folge ihres astronomischen Plauderpodcasts nicht vor den ganz großen Fragen zurück. Eigentlich muss das „Universum“ doch alles sein, das es gibt – sollte man meinen. Und doch vermuten nicht wenige Wissenschaftler, dass unser Universum nicht das einzige sein könnte. Gibt es womöglich unzählige weitere „Universen“, von denen die meisten nicht für Leben geeignet sind? Oder spalten wir uns womöglich mit jeder Entscheidung, die wir treffen, in unterschiedliche Kopien unserer selbst auf? Paul und Susanne spekulieren über Anfang und Ende der Welt – und sorgen doch dafür, dass sich Gehirnwindungen des Publikums nicht allzu sehr verknoten. 

Erschienen: 25.05.2023
Dauer: 00:37:07

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Episode 31: Bezaubernde Venus

Die vierte Staffel des astronomischen Plauder-Podcasts aus dem Bochumer Planetarium startet! Mit Paul Hombach hat Planetariumsleiterin Prof. Dr. Susanne Hüttemeister einen neuen kompetenten Partner für ihre galaktischen Spaziergänge gefunden. Paul ist Musiker und Comedian am Improvisationstheater „Springmaus“ in Bonn, und als Astronomieexperte gefragter Vortragender und Radakteur einer Fachzeitschrift. Genau der Richtige also für den Ausflug mit Susanne zur „Bezaubernden Venus“, die in diesem Mai als strahlender, geradezu bezaubernd, leuchtender „Abendstern“ so lange am Himmel steht wie seit 50 Jahren nicht mehr. Wenn man unserer etwa erdgroßen Planeten-Nachbarin allerdings unter den Schleier ihrer dichten Wolkendecke schaut, sagt man die Reise dorthin vielleicht doch lieber ab: Wer mag schon Schwefelsäurewolken und 465 Grad Temperatur an der Oberfläche am Urlaubsort? Aber es lohnt es sich zu fragen: Wie wurde die Venus eigentlich zu dem, was sie heute ist?

Erschienen: 11.05.2023
Dauer: 00:31:29

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Episode 30: Pluto, der gigantische Zwergplanet

In unserem Staffelfinale mit Bochumer Planetariumsleiterin Prof. Dr. Susanne Hüttemeister und Astrophysiker Michael Büker gerät Susanne quasi in persönliche Rechtfertigungspflicht, warum der kleine sympathische Pluto in 2006 bei der Astronomischen Jahreskonferenz in Prag vom Planeten zum Zwerg(planeten) wurde und sich so die Anzahl der Planeten in unserem Sonnensystem von vorher neun auf acht verkleinert hat.Welche wissenschaftlichen Diskussionen standen hinter dieser Entscheidung, Pluto neu zu klassifizieren? Was macht einen Planeten eigentlich zum Planeten und warum fällt Pluto seit 2006 nicht mehr in diese Kategorie? Susanne und Michael machen sich auf historische und wissenschaftliche Spurensuche und erzählen von dieser bedeutungsträchtigen wissenschaftlichen Abstimmung der astronomischen Union.Wir gehen nun erstmal wieder in eine kleine Podcastpause und sind im Frühsommer mit einem neuen Überraschungsgast an Susannes Seite wieder zurück! 🙂 Abonniert uns gerne, damit ihr keine Episode verpasst!

Erschienen: 02.03.2023
Dauer: 00:35:07

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Episode 29: Astronomischer Revolutionsführer

In der heutigen Episode machen Susanne und Michael einen Spaziergang durch die Zeit, genauer gesagt zur Kopernikanischen Wende. Diese war deshalb für die Astronomie so essentiell wichtig, weil sie unsere Vorstellung des Sonnensystems und des Universums revolutioniert hat und die Erde fortan nicht mehr als Zentrum des Universums begriff.Neben denen des Herrn Kopernikus beleuchten unsere galaktischen Plauderer auch die Erkenntnisse von zwei seiner bekannten Zeitgenossen: Galilei und Kepler. Müsste man dies alles auf eine Formel runterdampfen, klänge sie vielleicht so: Durch die Mathematik von Kopernikus und Kepler und die Beobachtungen des publikationsfreudigen Galilei kam es zu einer neuen Astronomie, die heute zu großen Teilen noch gültig ist. Vor allem, wenn man in diese Rechnung noch Newton und seine Gesetze, sowie Einsteins Relativitätstheorie hinzugesellt.Zu guter Letzt lässt sich aber und vor allem auch feststellen: In der Astronomie gibt es laufend neue Erkenntnisse und so sollten wir immer offen dafür sein, was die Natur an neuen Rätseln für uns bereithält! 🙂

Erschienen: 16.02.2023
Dauer: 00:38:37

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Episode 28: Warum Weltraumteleskope?

Wer sich für Astronomie interessiert, hat nicht selten ein eigenes Teleskop zuhause, um sich aktuelle Himmelsereignisse oder in einer dunklen, sternenklaren Nacht, sogar Deep Sky Objekte in weiterer Entfernung zur Erde anzuschauen. Die Hobby-Astronomie hat auf diesem Weg bereits tolle Fotos zuwege gebracht. Die Auflösung dieser Bilder hängt allerdings von der turbulenten Erdatmosphäre ab und ist deshalb begrenzt.Weltraumteleskope, wie z.B. Hubble und das James Webb Space Telescope, (JWST) bieten da natürlich den Vorteil, dass sie quasi vor Ort die beste Sicht auf den Weltraum haben. Während Hubble noch mit der ISS und einem unmittelbaren Blick auf die Erde platziert wurde und von da aus gewartet werden konnte, befindet sich das JWST "hinterm Mond" und muss ohne technische Korrekturen auskommen.Planetariumsleiterin Prof. Dr. Susanne Hüttemeister und Astrophysiker Michael Büker plaudern informativ und kurzweilig über die Unterschiede, Vorteile und die Historie der astronomischen Teleskopbeobachtungen, erzählen wer die aufwändigen Space Teleskope nutzen darf und warum astronomische Beobachtungen trotz ihrer Exklusivität höchst demokratisch sind. Eine Episode, die euch durch die Galaxie plaudert und euch dabei definitiv von hinterm Mond hervorzaubern wird 😉

Erschienen: 02.02.2023
Dauer: 00:34:24

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