Sprechkontakt mit Bildung
Im Mittelpunkt steht das Gespräch. Wir unterhalten uns über Themen der Bildung und des Lernens, wir diskutieren über Zugänge und Sichtweisen.Besuch am Institut für Textilchemie und Textilphysik der Universität Innsbruck in Dornbirn.
In dieser Episode der Physikalischen Soiree 260 besuchen wir das Institut für Textilchemie und Textilphysik der Universität Innsbruck. Im Gespräch mit Professor Tung Pham, Dr. Noemí Aguiló-Aguayo und Professor Thomas Bechtold beleuchten wir die Zusammenhänge zwischen Chemie und Textil sowie die aktuellen Anwendungen technischer Textilien in der Energiegewinnung und Energiespeicherung. Wir diskutieren die Strukturen von Textilien und ihre Auswirkungen auf die Elektrochemie, die Herausforderungen der Textilproduktion und Recyclingprozesse sowie die ethischen Aspekte und Nachhaltigkeit in der Branche. Zudem lernen wir aktuelle Forschungsprojekte der Doktoranden kennen, die innovative Ansätze zur Wiederverwertung von Textilien verfolgen und dabei den ökologischen Fußabdruck der Textilindustrie reduzieren wollen.
Erschienen: 14.01.2026
Dauer: 01:33:01
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In der Physikalischen Soiree 261 erörtern Lothar Bodingbauer und Prof. Hensler die Grenzen des Universums, technologischen Fortschritt und deren Einfluss auf Sternentstehung sowie Themen wie Lichtgeschwindigkeit und Hubble-Tension.
In der Physikalischen Soiree 261 sprechen Lothar Bodingbauer und Professor Gerhard Hensler über die Grenzen des Universums und Lebensräume im Kosmos. Hensler betont die Bedeutung von Schwellenwerten und technologischen Fortschritten, wie leistungsfähigen Teleskopen, für das Verständnis von Sternentstehung und Universumsstruktur. Themen wie Lichtgeschwindigkeit, Schwarzschildradius, Gravitationswellen sowie die Hubble-Tension werden ebenfalls behandelt. Die Diskussion schließt mit der Perspektive auf die Herausforderungen und Chancen in der Wissenschaft.
Erschienen: 11.01.2026
Dauer: 01:13:36
Weitere Informationen zur Episode "PHS261 Grenzen und Schwellen im Weltall"
E- und U-Musik: Grenzen sprengen, aufweichen und neu ziehen
In der Episode 049 des Podcasts „Horch“ diskutieren Elisabeth, Lothar und Raimund Kast über das Überwinden von Genregrenzen in der Musik. Raimund, dessen Verein kürzlich den Applaus Award 2025 erhielt, berichtet über die Geschichte und Ziele seiner Organisation, die zeitgenössische Musik und Jazz nach Ulm bringen möchte. Die Diskussion beleuchtet die Fusion unterschiedlicher Musikstile und die Verwendung experimenteller Instrumentaltechniken. Ein zentrales Thema ist die Herausforderung, jüngere Menschen für zeitgenössische Musik zu gewinnen. Die Teilnehmer betonen die Wichtigkeit von Kontext und Erzählungen über Künstler, um das Publikum emotional zu erreichen. Auch die GEMA-Reform wird angesprochen, wobei die bestehende Trennung zwischen U- und E-Musik als hindernisreich erachtet wird. Abschließend wird die gesellschaftliche Relevanz von Kunst und Musik hervorgehoben sowie der Wunsch, weiterhin neue Wege für den kulturellen Austausch zu beschreiten.
Erschienen: 18.12.2025
Dauer: 00:51:55
Elisabeth und Lothar sprechen über das Verhältnis von Notation und Klang, die Verantwortung der Interpretinnen und Interpreten gegenüber den Absichten der Komponierenden sowie den Einfluss außermusikalischer Aspekte auf das Verständnis eines Werkes.
Vorschlag oder Anweisung? Wunsch oder Wirklichkeit? In Episode H048 geht es um die Frage, wie Musik klingen soll und welche Rolle erklärende Worte, Spielanweisungen und außermusikalische Hinweise für die Interpretation spielen. Elisabeth und Lothar sprechen darüber, wie Komponist:innen ihre Vorstellungen vermitteln und wie Interpret:innen mit diesen Informationen arbeiten. Dazu hört man ein Interview mit den vier jungen Blockflötistinnen Luzie, Lena, Vincent und Helena, die sich auf „Jugend musiziert“ in der Kategorie Neue Musik vorbereiten und das Werk »Überlagerung zur Orientierung von zwei halben Ebenen« von Jakob Lerch uraufführen werden. Außerdem geht es um Wege zum klanglichen Erlebnis in Alexander Moosbruggers »Agréments A (Atem-Affekte)« sowie um Stockhausens »Tierkreis«, die zwölf Melodien der Sternzeichen.
Erschienen: 22.11.2025
Dauer: 00:55:45
Weitere Informationen zur Episode "H048 Anweisungen oder Vorschläge"
Zu Gast bei Hans-Eckhard Leitl in Weiherhammer. Er ist Betriebsleiter in der Flachglas (Floatglas) Produktion von Pilkington in Weiherhammer in der Oberpfalz (Bayern).
In der Physikalischen Soiree Nr. 259 spricht Lothar Bodingbauer mit Hans-Eckhard Leitl, Betriebsleiter des Pilkington-Werks in Weierhammer, über die Floatglasproduktion. Sie thematisieren die Geschichte, Materialien und den technologischen Prozess der Glasherstellung sowie die ökologischen Herausforderungen in der Branche. Leitl beschreibt die Rolle des Werks, spezialisiert auf hochwertiges Floatglas, und beleuchtet die Bedeutung von Rohstoffen und Recyclingmaterialien, insbesondere zur CO2-Reduktion. Zudem wird die Herausforderung der CO2-Neutralität in der Produktion erörtert, die mit den chemischen Eigenschaften der Materialien verbunden ist. Das Gespräch geht auch auf Qualitätssicherung und technologische Innovationen wie selbstreinigendes Glas ein, wobei die Akzeptanz neuer Technologien im Markt kritisch betrachtet wird. Insgesamt bietet das Interview wertvolle Einblicke in die Glasindustrie und die Notwendigkeit einer nachhaltigen Produktion. Ausschnitte aus diesem Gespräch sind am 18.11.2025 in der ORF Österreich 1 Sendung “Dimensionen” zu hören, 19:05–19:30 Uhr. Link zur Sendung: Fenster in die Zukunft – Vom Zauber flachen Glases
Erschienen: 18.11.2025
Dauer: 01:53:19
Weitere Informationen zur Episode "PHS259 Vom Zauber flachen Glases (3/3)"
Ich spreche mit Friedrich Idam in Hallstatt. Er ist Bauhistoriker und Spezialist auch für Bauphysik. Wir sprechen über kulturhistorische, kulturelle und ästhetische Aspekte des Bauens mit Glas, und über die Eigenschaften von Fenstern.
In dieser Episode von Physikalische Soree Nummer 258 erkunde ich die faszinierenden Perspektiven des flachen Glases in der Architektur, beginnend mit einem Besuch bei Fritz Idam in Hallstatt. Wir reflektieren über die Verbindung von Architektur zur Natur und Geschichte, diskutieren die Auswirkungen von Lichtreflexion und die Wahrnehmung durch verschiedene Fensterformate. Zudem beleuchten wir die historische Entwicklung der Glasproduktion sowie die Nachhaltigkeitsfragen moderner Glasprodukte. Abschließend thematisieren wir die kulturellen Aspekte der ästhetischen Wahrnehmung von Glas. (KI)
Erschienen: 14.11.2025
Dauer: 01:40:05
Weitere Informationen zur Episode "PHS258 Vom Zauber flachen Glases (2/3)"
Jens Schneider ist Glasbauingenieur und Rektor der Technischen Universität Wien. Ich habe mit ihm über Flachglas im Bau gesprochen. Wir diskutieren den Einsatz von Glas in der Architektur, einschließlich physikalischer Eigenschaften, Sicherheitsaspekte und der Balance zwischen Qualität, Energieverbrauch und Recycling. KI generierte Inhaltsangabe: Im Interview zwischen Lothar Bodingbauer und Jens Schneider, Rektor der Technischen Universität Wien, wird die Faszination für Glas und dessen Rolle in der Architektur behandelt. Schneider teilt seine Erfahrungen aus der Jugend und erklärt die Eigenschaften und Herausforderungen des Materials, wie Sprödigkeit und Bruchvorhersage. Die Diskussion umfasst die Ästhetik von Glas, die physikalischen Eigenschaften wie Licht- und Wärmedurchlässigkeit sowie die Fortschritte in der Herstellungstechnik, die Glas auch als tragendes Element im Bauwesen ermöglichen. Sicherheitsaspekte und die Notwendigkeit von Forschung zur Verbesserung der Glasqualität werden ebenfalls behandelt, insbesondere in sicherheitsrelevanten Anwendungen. Zudem wird die energetisch intensive Herstellung und das Recycling von Glas thematisiert, wobei die Balance zwischen Sicherheit und Ökologie betont wird. Das Gespräch bietet eine umfassende Betrachtung von Glas in der modernen Architektur und Gesellschaft.
Erschienen: 09.11.2025
Dauer: 01:12:48
Weitere Informationen zur Episode "PHS257 Vom Zauber flachen Glases (1/3)"
Ein Paludarium ist eine im Glasquader angelegte Sumpflandschaft, halb Aquarium, halb Terrarium.
Paludarien sind Uferlandschaften hinter Glas, mit Moosen, Farnen, Pflanzenerde und Wasserpflanzen. Sie zu gestalten, ist eine eigene Wissenschaft und Kunst. Für optimale Lebensbedingungen sind eine konstant hohe Luftfeuchtigkeit, die richtige Beleuchtung und eine ausgezeichnete Wasserqualität nötig. Vor allem in Japan hat die ästhetisch anspruchsvolle Auskleidung solcher Ökosysteme zwischen Land und Wasser eine große Tradition und gilt dort als meditative Tätigkeit. Aber auch hierzulande existiert eine lebendige Szene, in der wissenschaftliche Erkenntnisse ausgetauscht und auf Wettbewerben die schönsten Aquaterrarien auszeichnet werden. Sendung von Österreich 1 / Dimensionen vom 19.03.2025.
Erschienen: 23.04.2025
Dauer: 00:24:50
Weitere Informationen zur Episode "PHS256 Sumpflandschaften hinter Glas"
Über die Musik und den Wind. Gast: Alexander Moosbrugger
In dieser Episode von Horch XYZ erkunden wir die Funktion von Luft und Klang. Gemeinsam mit Alexander Moosbrugger diskutieren wir den Einflusses des "Windes an den Rändern". Mit Klangbeispielen vom Intonieren der neuen Rieger-Orgel in Helsinki und dem Spiel des Winds in Elisabeths Blockflöten.
Erschienen: 23.04.2025
Dauer: 00:45:32
Die Episode behandelt Paludarien, die Wasser- und Landbereiche kombinieren. Stefan erläutert Typen, Pflegebedingungen und symbiotische Beziehungen, um die Wertschätzung für die Natur zu fördern.
Zu Gast: Stefan Reithofer. In dieser Episode der Physikalischen Soiree, Nr. 255, diskutiere ich mit meinem Gast Stefan über die faszinierende Welt der Paludarien. Diese einzigartigen Systeme kombinieren Aspekte von Aquarien und Terrarien und ermöglichen es uns, eine vielfältige Umgebung zu schaffen, die sowohl Wasser als auch Land umfasst. Als Tierpfleger und Aquaristik-Enthusiast bringt Stefan wertvolle Expertise über die Tiere mit, die in diesen besonderen Lebensräumen gedeihen können. Wir beginnen mit einer detaillierten Erklärung, was ein Paludarium ausmacht. Stefan beschreibt es als Nachbildung eines Sumpfgebiets, das sowohl Wasser- als auch Landbereiche bietet. Dabei erforschen wir die verschiedenen Arten von Aquaterrarien, darunter Rivarium und Riparium, und unterhalten uns über die korrekte Terminologie, die oft in der Aquaristik verwendet wird. Außerdem werfen wir einen Blick auf Wabikusa, eine besondere Kunstform, die mit Wasserpflanzen arbeitet, die sowohl unter Wasser als auch über Wasser gedeihen. Ein zentrales Thema dieser Episode ist die Freude und Herausforderung, sich ein Paludarium zu Hause zu schaffen. Wir sprechen über die nötigen Überlegungen bei der Einrichtung, wie Licht, Temperatur und Feuchtigkeit, und die Geduld, die erforderlich ist, um ein funktionierendes und gesundes Ökosystem zu entwickeln. Stefan betont die Wichtigkeit der Vorbereitungen und der langfristigen Planung, um das Gleichgewicht im Paludarium zu wahren. Im Laufe unserer Unterhaltung beleuchten wir Einstellungen und Strategien zur Tierhaltung in Paludarien. Stefan erläutert, welche Tierarten, wie bestimmte Fische und Amphibien, sich in diesen Lebensräumen wohlfühlen und welche Bedingungen nötig sind, um diese Tiere artgerecht zu halten. Dabei gehe ich auf meine eigenen Erfahrungen ein und beschreibe die Biotope, die ich derzeit pflege, um den Zuhörern ein praktisches Verständnis für die Materie zu vermitteln. Ein weiterer interessanter Aspekt sind die symbiotischen Beziehungen zwischen den verschiedenen Lebensformen im Paludarium. Dies umfasst die Interaktionen zwischen Fischen und Pflanzen sowie zwischen Tieren, die in diesen komplexen Mini-Ökosystemen leben. Unsere Gespräche fördern ein tieferes Verständnis für die Herausforderungen und Freuden, die mit dem Betrieb eines Paludariums verbunden sind. Die Episode schließt mit dem Gedanken, dass Natur, egal in welchem Maßstab, eine dynamische Plattform für Beobachtungen und Lernprozesse bietet. Stefan unterstreicht die Bedeutung der Geduld und des kontinuierlichen Lernens, wenn man mit lebenden Systemen arbeitet. Seine abschließenden Worte ermutigen dazu, die Natur zu schätzen und die Schönheit und Komplexität der Ökosysteme zu erkennen, die wir zu uns nach Hause bringen können.
Erschienen: 12.03.2025
Dauer: 00:30:27
Weitere Informationen zur Episode "PHS255 Paludarien auch aus Sicht der Tiere"