Podcast "Wissenschaft im Einsatz"

Im Podcast des Disaster Competence Network Austria (DCNA) geben wir der „Wissenschaft im Einsatz“ eine Stimme: Wir beleuchten die Krisen- und Katastrophenforschung aus verschiedenen Perspektiven, blicken hinter die Kulissen des wissenschaftlichen Arbeitens und geben konkrete Einblicke in die Arbeit von Forscher:innen und Einsatzkräften. Wie werden Forschungsergebnisse an die entscheidenden Stellen weitergeleitet? Welche Fachgebiete gehören zur Katastrophenforschung? Wie sieht die Arbeit von Wissenschaftler:innen und Einsatzkräften aus? Diese Fragen und noch viele mehr stellen wir unseren Gästen im Podcast „Wissenschaft im Einsatz“. Haben Sie Fragen, Kritik oder Anregungen zum Podcast? Möchten Sie uns einen Gast vorschlagen? Sie erreichen uns unter podcast@dcna.at. „Wissenschaft im Einsatz“ ist ein Podcast des Disaster Competence Network Austria. Intro-Musik: "Rollin at 5" Kevin MacLeod (incompetech.com) Licensed under Creative Commons: By Attribution 4.0 License http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/

Podcast-Episoden

Spontanhelfende im Katastrophenfall: Fluch oder Segen?!

In der Spontanhilfe während Krisen und Katastrophen steckt viel Potenzial, ganz nach dem Motto „Ich bin jetzt da und kann jetzt helfen“. Aber wird dieses Potenzial auch gut genutzt? Diese und weitere Fragen beantworten wir in dieser Folge von „Wissenschaft im Einsatz“. Wir diskutieren unter anderem, was an der Sorge dran ist, Spontanhelfende würden oft alles durcheinanderbringen. Was es braucht, damit die Zusammenarbeit mit Einsatzorganisationen noch besser funktioniert. Und warum das Team Österreich im internationalen Vergleich so besonders ist. Zu Gast sind der Bundesrettungskommandant des Österreichischen Roten Kreuzes Gerry Foitik und die klinische und Gesundheitspsychologin Barbara Juen.

Erschienen: 06.08.2024
Dauer: 00:56:38

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Tornados und andere Extremwetterereignisse: Wie gut sind wir vorbereitet?

Ein Tornado hat Ende Mai 2024 die Menschen in Graz in Atem gehalten. Dabei sind Tornados in Österreich gar nicht so selten wie man denkt: Im Schnitt sind es drei bis fünf pro Jahr. In einer neuen Folge von "Wissenschaft im Einsatz" schauen wir uns deshalb an, wie Tornados entstehen, ob sie durch den Klimawandel häufiger werden und wie gut Bevölkerung und Einsatzorganisationen auf Extremwetterereignisse wie diese vorbereitet sind. Außerdem geht es darum, was aus dem schweren Tornado in Tschechien im Juni 2021 gelernt wurde. Und wir haben die neuesten Infos in Sachen Cell Broadcast – also zur Katastrophen-Warnung am Smartphone. Zu Gast sind Alois Holzer (ESSL - European Severe Storms Laboratory) und Stefan Kreuzer (Abteilung Feuerwehr und Zivilschutz, Land Niederösterreich).

Erschienen: 29.05.2024
Dauer: 01:15:02

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Versicherungslücke im Katastrophenschutz: Wer zahlt, wenn der Keller überschwemmt ist?

Gegen bestimmte Naturgefahren sind viele Menschen in Österreich nur schlecht oder gar nicht versichert - u.a. gegen Hochwasser. In einer neuen Folge von „Wissenschaft im Einsatz“ sprechen wir daher über die Versicherungslücke im Katastrophenschutz. Wir zeigen auf, was im Bereich Versicherung gut läuft, wo es überall noch Luft nach oben gibt und welche Ergebnisse die Wissenschaft liefert. Zu Gast sind Thomas Hlatky (Leiter Rückversicherung, Grazer Wechselseitige Versicherung AG) und Thomas Hartung (Professor für Versicherungswirtschaft an der Universität der Bundeswehr München).

Erschienen: 16.04.2024
Dauer: 01:15:49

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25 Jahre nach Galtür: Wie steht es um den Lawinenschutz in Österreich?

25 Jahre nach dem verheerenden Lawinenunglück von Galtür schauen wir uns in dieser Folge von "Wissenschaft im Einsatz" an, wie es um den Lawinenschutz in Österreich heute steht. Außerdem sprechen wir über die Rolle des Schutzwaldes und darüber, was sich gerade in der Lawinenforschung tut. Zu Gast sind Michaela Teich (Abteilung Schnee und Lawine am Bundesforschungszentrum für Wald, BFW in Innsbruck) und Florian Rudolf-Miklau (Abteilung Wildbach- und Lawinenverbauung und Schutzwaldpolitik, WLV im Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Regionen und Wasserwirtschaft).

Erschienen: 23.02.2024
Dauer: 01:21:28

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Der EU-Katastrophenschutzmechanismus - Hilfe wenn es für einzelne Staaten zu viel wird

Die Liste der Krisen und Katastrophen, von denen Europa direkt oder indirekt betroffen ist, ist lang und sie wird länger: Waldbrände in Frankreich, Hochwasser in Italien, ein Erdbeben in der Türkei, Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten. Einzelne Staaten können da oft nicht mehr mit. Deshalb gibt es seit gut 20 Jahren den EU-Katastrophenschutzmechanismus – durch den sich dessen Mitglieder bei Bedarf gegenseitig helfen. Teil dieses Mechanismus sind auch das rescEU-System, EU-Zivilschutzübungen und Ausbildungen, sowie das EU-Wissensnetzwerk UCPKN. Über all das sprechen wir in dieser Podcast-Folge mit Michael Felfernig vom Bundesministerium für Inneres und Hans Ulrich Gössl von DG ECHO (Generaldirektion Europäischer Katastrophenschutz und humanitäre Hilfe der EU- Kommission).

Erschienen: 07.02.2024
Dauer: 01:15:32

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VR-Trainings, Einsatz-Tablets und Datenökosysteme - Digitalisierung im Krisen- und Katastrophenmanagement

Von der Ausbildung mit virtual reality-Brillen über das Tablet für den Einsatz bis hin zur Datenbank in der Verwaltung – bei den Einsatzorganisationen läuft längst vieles (aber eben auch nicht alles) digital. Wie diese Digitalisierung im Krisen- und Katastrophenmanagement konkret aussieht, wo die Herausforderungen dabei liegen und wie Einsatzorganisationen in Zukunft für sie wichtige Daten austauschen sollen – unter anderem darüber sprechen wir in dieser Folge des DCNA-Podcasts "Wissenschaft im Einsatz“. Zu Gast sind Mario Rauch (Berufsfeuerwehr Wien/MA68) und Helmut Leopold (Austrian Institute of Technology).

Erschienen: 19.12.2023
Dauer: 01:11:48

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FKF23-Special: Dialog von Wissenschaft und Praxis als Schlüssel für den Katastrophenschutz

Eines der wichtigsten Anliegen des DCNA ist, Wissenschaft und Praxis im Bereich Katastrophenschutz und -management zu vernetzen. Doch was genau heißt das und wie schaut dieser Austausch ganz konkret aus? Welche Formate haben sich bewährt und wo gibt es noch Luft nach oben? Antworten auf diese Fragen liefert unser Podcast-Special, das bei der Fachtagung Katastrophenforschung im September 2023 an der Montanuniversität Leoben aufgenommen wurde. Zu Gast sind Siegfried Jachs vom Bundesministerium für Inneres (BMI), Harald Kainz (bis Ende September Rektor der TU Graz und Obmann des DCNA), Eva Schulev-Steindl (Rektorin der BOKU Wien), Eva-Maria Kern (Präsidentin der Universität der Bundeswehr München) und DCNA-Geschäftsführer Christian Resch.

Erschienen: 19.10.2023
Dauer: 01:13:32

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Brände, Explosionen und Chemiekatastrophen: Wie wir aus Industrieunfällen lernen können

Industrieunfälle sind in den vergangenen Jahren seltener geworden, die Folgen von solchen Unfällen können aber auch heute noch verheerend sein - so kann etwa der Boden durch einen besonders schweren Chemieunfall auch Jahrzehnte später noch verseucht sein. Damit es nicht soweit kommt, braucht es Prävention und eine gute Sicherheitskultur innerhalb von Betrieben, sagt Harald Raupenstrauch von der Montanuniversität Leoben in unserer Folge zum Thema Industriegefahren.

Erschienen: 05.09.2023
Dauer: 01:03:19

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R2-D2 für Feuerwehrleute: Wie Roboter und Drohnen die Feuerwehr entlasten und mehr Sicherheit bringen

Roboter und Drohnen können Feuerwehrleute unter anderem bei Waldbränden unterstützen und für mehr Sicherheit sorgen. In dieser Folge von „Wissenschaft im Einsatz“ schauen wir uns an, welche Aufgaben automatisierte Helfer noch übernehmen können, warum Wissenschaft und Praxis in diesem Bereich eng zusammenarbeiten müssen und was es mit der Freiwilligen Feuerwehr der TU Graz auf sich hat. Zu Gast sind der Präsident des Österreichischen Bundesfeuerwehrverbandes Robert Mayer und Gerald Steinbauer-Wagner – Professor an der TU Graz und Experte im Bereich Robotik.

Erschienen: 01.08.2023
Dauer: 01:16:32

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Vogelgrippe und Co: Wie sich Österreich vor Tierseuchen schützt

Tierseuchen wie die Vogelgrippe, die zuletzt auch in Österreich nachgewiesen wurde, können sich schnell ausbreiten und werden dann vor allem für landwirtschaftliche Betriebe zum Problem. In manchen Fällen müssen sogar alle Tiere am Hof gekeult, also getötet werden. In dieser Folge von „Wissenschaft im Einsatz“ sprechen wir unter anderem darüber, warum diese Krankheiten ähnlich wie Krisen und Katastrophen gemanagt werden, warum Hunde demnächst die Afrikanische Schweinepest aufspüren sollen und warum der Klimawandel vielleicht bald neue Tier-Krankheiten nach Österreich bringen könnte. Zu Gast sind die niederösterreichische Landestierärztin Christina Riedl und der Leiter des Bereichs Verbrauchergesundheit und Veterinärwesen im Gesundheitsministerium Florian Fellinger.

Erschienen: 20.06.2023
Dauer: 00:56:24

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