Podcast "Frauen von damals"

Sie erkämpften das Frauenwahlrecht, gründeten Schulen, gingen auf Reisen – und sie liebten, wen sie wollten: Historikerin Bianca Walther erzählt von Frauen, die Grenzen überschritten. Von der queeren Landadligen Anne Lister bis zur Verlegergattin Emilie Mosse, von der Pionierin der Sozialen Arbeit Alice Salomon bis zu Künstlerinnen, Schriftstellerinnen und Komponistinnen wie Ottilie Roederstein, Selma Lagerlöf oder Ethel Smyth. Nominiert für den Grimme Online Award 2024 *** Website: https://biancawalther.de Bild: Stadtarchiv Hofheim

Podcast-Episoden

Martha Mosse (Teil 2): Überleben in unmenschlichen Zeiten | 1933-1977

Im zweiten Teil der Doppelfolge über Berlins erste Polizeirätin sprechen Biografin Elisabeth Wagner und ich darüber, wie es Martha Mosse erging, nachdem sie Anfang 1933 aus antisemitischen Gründen aus dem Dienst entfernt wurde. Wir sprechen über Wege des Überlebens, über Dilemmata und darüber, warum es für Martha Mosse trotz wohlhabender Familie und internationaler Kontakte keine Option war, zu emigrieren. Spoiler: Es hatte wohl nicht zuletzt mit Liebe zu tun.1943 wurde Martha Mosse nach Theresienstadt deportiert. Sie überlebte und kehrte im Juli 1945 auf einem Laster zurück nach Berlin. Was (bzw. wen) sie dort vorfand, hat nicht nur Elisabeth Wagner zutiefst berührt.***Übrigens: Auch diesmal hören Steady-Mitglieder wieder mehr! Wenn auch du den Podcast unterstützen und als Goodie zu jeder dieser drei Folgen ein kleines Bonuskapitel hören möchtest: Bis 15. Oktober gibt es auf Steady ein vergünstigtes Abo für 3 EUR im Monat oder 36 EUR im Jahr. Schau doch mal vorbei: https://steady.page/de/frauenvondamals/aboutLiteratur:Elisabeth Wagner: Die Mosse-Frauen. Deutsch-jüdische Lebensgeschichten, Göttingen 2024.Anna Hájková: Menschen ohne Geschichte sind Staub. Queeres Begehren und der Holocaust, Göttingen 2024.Anna Hájková: Das letzte Ghetto. Eine Alltagsgeschichte von Theresienstadt, Bielefeld 2026.Javier Samper Vedrell: The Case of a German-Jewish Lesbian Woman: Martha Mosse and the Danger of Standing Out, German Studies Review 2/2018, S. 335-353 (⁠Link⁠).Themen: Frauengeschichte, jüdische Geschichte, Weimarer Republik, Nationalsozialismus, lesbische Geschichte, queere Geschichte, queer, Liebe, Frauenbewegung, Feminismus, Berliner Frauenbund, NachkriegszeitBild: Wikimedia Commons

Erschienen: 09.10.2026
Dauer: 00:46:06

Weitere Informationen zur Episode "Martha Mosse (Teil 2): Überleben in unmenschlichen Zeiten | 1933-1977"


Martha Mosse (Teil 1): Die erste Polizeirätin Berlins | 1884-1933

Martha Mosse war Jüdin, Feministin und promovierte Juristin. Gemeinsam mit ihrer Lebensgefährtin Erna Stock lebte sie ein emanzipiertes und selbstbestimmtes Leben, bis sie 1933 brutal aus ihrem hart erkämpften Job im höheren Polizeidienst der Stadt Berlin verjagt wurde. 1943 wurde sie nach Theresienstadt deportiert - und überlebte: Sie wurde 93 Jahre alt.In dieser Folge spreche ich mit Elisabeth Wagner, Autorin des Buchs "Die Mosse-Frauen" über die erste Hälfte dieses bewegten Lebens: von den ersten Trippelschritten einer Zweijährigen auf einem Dampfer nach Japan bis zum Höhepunkt ihrer beruflichen Laufbahn als erste Polizeirätin in der "Roten Burg" am Alexanderplatz.Und natürlich reden wir auch über Liebe. ;)***Übrigens: Auch diesmal gibt es wieder ein Bonuskapitel für Steady-Abonnent*innen. Wenn auch du den Podcast unterstützen und Zugang zum Bonusmaterial zu den Folgen haben möchtest (in diesem Fall die Anekdote "Martha Mosse gräbt den Garten um und erhält eine Lektion"), dann schau doch mal auf meine Steady-Seite! Dort findest du bis 15. Oktober auch ein "Mosse-Special-Paket" zum vergünstigten Abopreis.***Links und Literatur:Elisabeth Wagner: Die Mosse-Frauen. Deutsch-jüdische Lebensgeschichten, Göttingen 2024.Die versprochenen Einblicke in die Zeitschrift "Die Freundin" gibt es hier.***Themen: Feminismus, queere Geschichte, Lesbengeschichte, lesbische Geschichte, Frauengeschichte, jüdische Geschichte, Kaiserreich, Weimarer Republik, Nationalsozialismus

Erschienen: 25.09.2026
Dauer: 00:45:10

Weitere Informationen zur Episode "Martha Mosse (Teil 1): Die erste Polizeirätin Berlins | 1884-1933"


Die Mosse-Frauen, Teil 1: Emilie Mosse

In diesem Dreiteiler spreche ich mit Dr. Elisabeth Wagner, Autorin von Die Mosse-Frauen, über zwei Frauenleben im Berliner jüdischen Bildungsbürgertum, die ein ganzes Jahrhundert umspannen: 1878 heiratete Emilie Löwenstein den Verleger Rudolf Mosse und zog zu ihm nach Berlin. Sechs Jahre später wurde ihre Nichte Martha Mosse geboren - Tochter des Kaiserreichs, "Neue Frau" der Weimarer Republik, Opfer der Nationalsozialisten und Wiederaufbauerin der Frauenbewegung der Nachkriegszeit. Sie starb 1977 im Alter von 93 Jahren.In Teil 1 reden wir über Emilie Mosse und wie sie sich als Verlegergattin und "First Lady" des Berliner Zeitungswesens nicht nur einen festen Platz im Berliner Gesellschaftsleben erarbeitete, sondern auch viel Gutes für Kinder und insbesondere Mädchen bewirkte.Und wenn ihr nach dem Hören neugierig aufs Bonusmaterial seid: Auf Steady gibt es im Moment ein vergünstigtes Abo zum Mosse-Special-Preis von 3 EUR im Monat oder 36 EUR im Jahr. Schaut doch mal vorbei: https://steady.page/de/frauenvondamals/aboutLiteratur:Elisabeth Wagner: Die Mosse-Frauen. Deutsch-jüdische Lebensgeschichten, Göttingen 2024.Anna Hájková: Menschen ohne Geschichte sind Staub. Queeres Begehren und der Holocaust, Göttingen 2024.Anna Hájková: Das letzte Ghetto. Eine Alltagsgeschichte von Theresienstadt, Bielefeld 2026.Javier Samper Vedrell: The Case of a German-Jewish Lesbian Woman: Martha Mosse and the Danger of Standing Out, German Studies Review 2/2018, S. 335-353 (Link).

Erschienen: 11.09.2026
Dauer: 00:50:10

Weitere Informationen zur Episode "Die Mosse-Frauen, Teil 1: Emilie Mosse"


Margarete Friedenthal: Eine Geschichte von Liebe, Freiheit und Großzügigkeit

Heute gibt’s mal wieder eine Geschichte aus dem Leben einer Frauenrechtlerin: Margarete Friedenthal, Akteurin der Berliner Frauenbewegung und eine Frau, die sich einen Weg suchte, ihr Leben lebenswert zu gestalten. Auch Liebe gehörte dazu …Und nächsten Monat geht es dann weiter mit einer Folge, die schon in Arbeit ist, aber noch etwas Zeit braucht.***Mein Buch Die Vorkämpferinnen. Wie aus vielen Frauen eine Bewegung wurde ist am 29.4. im S. Fischer Verlag erschienen und ist im Buchhandel erhältlich. Unterstützt den Podcast gern mit einem freiwilligen Abo auf Steady - auch monatsweise abschließbar!***Quellen und Literatur:Berliner Frauenbund 1945 e.V.: Historisch-chronologische Daten der Altershilfe, Nachlass Isa Gruner, Landesarchiv Berlin, Signatur LAB B Rep. 235-10 MF Nr. 238Friedenthal, Margarete: Brief an die korrespondierenden Mitglieder der Centralstelle für Arbeiterinnen-Organisation, 5.12.1904, Nachlass Verband fortschrittlicher Frauenvereine, Landesarchiv Berlin, Signatur A Rep. 060-52 Friedenthal, Margarete: Brief an Wolfgang Mittermaier, Nachlass Wolfgang Mittermaier, Universitätsbibliothek Heidelberg, Signatur Heid. Hs. 3443,64. Pappritz, Anna, Tagebuch, Nachlass Anna Pappritz, Landesarchiv Berlin, Signatur LAB B Rep. 235-13 MF Nr. 3466-3467 Pappritz, Anna, “Wie ich zu meiner Arbeit kam”, Manuskript, Nachlass Anna Pappritz, MF-Nr. 3467-3470 Pappritz, Anna, Brief an Martha Dönhoff, 19.11.1936, Nachlass Martha Dönhoff, Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit/Archiv des Liberalismus, Signatur N41-10Velsen, Dorothee von: Im Alter die Fülle, Tübingen 1956Velsen, Dorothee von: Briefe an Martha Dönhoff, 5. und 12. Juni 1941, Nachlass Martha Dönhoff, Signatur N41-4.Wolff, Kerstin: Anna Pappritz (1861-1939). Die Rittergutstochter und die Prostitution, Sulzbach/Taunus 2017

Erschienen: 19.07.2026
Dauer: 01:09:45

Weitere Informationen zur Episode "Margarete Friedenthal: Eine Geschichte von Liebe, Freiheit und Großzügigkeit"


Mirjam Müntefering im Gespräch

Für diese Folge habe ich mir mal wieder Besuch eingeladen: Mirjam Müntefering - Erfolgsautorin, Hundefreundin und, wie ihr sehen werdet, fantastische Gesprächspartnerin.Wir sprechen über Mirjams Bücher, übers historische Schreiben in Roman und Sachbuch, über lesbische Protagonistinnen, Coming-Out in den 1990ern, Hunde, Tintenfüller und vieles mehr.Der erste Band von Mirjams neuem Zweiteiler "Die Honigfrauen" erscheint am 20. Mai im Blanvalet Verlag und ist schon jetzt vorbestellbar. Im selben Verlag findet ihr auch ihre historische Trilogie "Gut Friesenhain", in dem wir drei Frauen Ende des 19. Jahrhunderts dabei begleiten, ihren Weg zu machen. Mirjams wunderschönes lesbisch-queeres Buch "Mittendrin im Lilabunt", über das wir natürlich auch sprechen werden, erschien im Helmer VerlagMein Buch (das aber diesmal nur am Rande vorkommt ;)) heißt "Die Vorkämpferinnen. Wie aus vielen Frauen eine Bewegung wurde" und erzählt die Geschichte der deutschen Frauenbewegung von 1848 bis zum Wahlrecht.***Gefällt dir der Podcast und möchtest du mich beim Hosting unterstützen? Dann freue ich mich, wenn du auf Steady ein Abo abschließt. Danke für deine Unterstützung!

Erschienen: 10.05.2026
Dauer: 01:16:43

Weitere Informationen zur Episode "Mirjam Müntefering im Gespräch"


Schluss mit höflich! Wie lange Feministinnen schon wütend sind

Müssen Feministinnen immer so wütend sein? Können sie nicht einfach nett und freundlich sagen, was sie wollen?In dieser etwas spontanen (und leicht verschnupften) Osterfolge widmen wir uns der Geschichte von Frauen, die es lange „im Guten“ versuchten - und dabei feststellten: Argumente allein reichen nicht! Warum Feminismus ohne Wut nicht auskommt und wie selbst eine der moderatesten Vertreterinnen der Frauenbewegung der Zorn packte, erfährst du in dieser Episode.Vorbestell-Ticker: Mein Buch Die Vorkämpferinnen. Wie aus vielen Frauen eine Bewegung wurde erscheint am 29. April im S. Fischer Verlag. Signierte Exemplare könnt ihr euch noch noch bis Mitte April exklusiv bei Autorenwelt und Dussmann - das Kulturkaufhaus sichern.***Die Quellen zur Folge:Hedwig Dohm: Gesichtspunkte für die Erziehung zur Ehe, in: Sozialistische Monatshefte (1909), Heft 10, S. 639-645.Helene Lange: Die höhere Mädchenschule und ihre Bestimmung. Begleitschrift zu einer Petition an das preußische Unterrichtsministerium und das preußische Abgeordnetenhaus, Berlin 1887.Helene Lange: Lebenserinnerungen, Berlin 1921. Louise Otto: Leserbrief zu „Das Verhältniß der Frauen zum Staate“, in: Sächsische Vaterlands-Blätter 3 (1843), Heft 142, S. 633f. Louise Otto: Adresse eines Mädchens (1848), in: Ute Gerhard/Petra Pommerenke/Ulla Wischermann (Hrsg.), Klassikerinnen feministischer Theorie. Grundlagentexte. Band 1 (1789-1919), Königstein/Taunus 2008, S. 71-73.Verhandlungen der verfassunggebenden Deutschen Nationalversammlung. Stenographische Berichte von der 1. Sitzung am 6. Februar 1919 bis zur 26. Sitzung am 12. März 1919, Berlin 1920.

Erschienen: 04.04.2026
Dauer: 00:34:36

Weitere Informationen zur Episode "Schluss mit höflich! Wie lange Feministinnen schon wütend sind"


Der Internationale Frauentag - Gestern, heute, morgen

Nein, Clara Zetkin hat ihn nicht “erfunden” - aber ganz unbeteiligt war sie an seiner Entstehung nicht: Heute schauen wir uns die Geschichte des Internationalen Frauentags an.In dieser Episode erfährst du, was eine jüdische amerikanische Sozialistin mit ukrainischen Wurzeln mit der Entstehung des Internationalen Frauentags zu tun hat, wie Clara Zetkin ins Spiel kamseit wann der Frauentag am 8. März begangen wirdwie es in Deutschland mit dem Tag weiterging,und wir werden darüber sprechen, warum dieser Tag auch heute noch wichtig ist - ob als Internationaler Frauentag, feministischer Kampftag oder globaler Streiktag!Gefällt dir der Podcast? Auf Steady kannst du meine Arbeit mit einem freiwilligen Abo unterstützen. Drei Modelle stehen zur Auswahl; du kannst zwischen monatlicher und jährlicher Abrechnung wählen!Quellen und Literatur zur FolgeLaura Baumgarten (aka @frauabgeordnete):  Instagram-Post zum Internationalen Frauentag 2025Mari Jo Buhle: Women and American socialism, 1870-1920, Urbana 1981Theresa Malkiel: The Diary of a Shirtwaist Striker, Ithaca und London 1990 (darin besonders auch der einleitende Essay von Françoise Basch).Sally M. Miller: From Sweatshop Worker to Labor Leader: Theresa Malkiel, A Case Study, in: American Jewish History 68 (1978), Heft 2, S. 189-205.Vincent Streichhahn: Zur „Frauenfrage“ und Sozialdemokratie im deutschen Kaiserreich, in: Vincent Streichhahn/Frank Jacob (Hrsg.), Geschlecht und Klassenkampf. Die „Frauenfrage“ aus deutscher und internationaler Perspektive im 19. und 20. Jahrhundert, Berlin 2020, S. 48-77Clara Zetkin (Hrsg.): Berichte an die zweite Internationale Konferenz sozialistischer Frauen zu Kopenhagen am 26. und 27. August 1910, Stuttgart 1910, S. 85 (hier im Archiv der Friedrich-Ebert-Stiftung online einsehbar)Zweite Internationale Konferenz sozialistischer Frauen in Kopenhagen. Provisorische Tagesordnung, provisorische Geschäftsordnung, Anträge und Resolutionen, Kopenhagen 1910  (⁠hier im Archiv der Friedrich-Ebert-Stiftung online einsehbar⁠)

Erschienen: 07.03.2026
Dauer: 00:47:25

Weitere Informationen zur Episode "Der Internationale Frauentag - Gestern, heute, morgen"


Die Frauen von damals im Gespräch mit Susanne Goga

In dieser Folge spreche ich mit der Autorin Susanne Goga über ihre jüngsten Projekte und über ihre Leib- und Magen-Ära für historische Romane und Krimis: den Ersten Weltkrieg und die Weimarer Republik. Anhand ihrer neuesten Bücher, Die wilden Jahre (2025) und Die Geister von Beelitz (Erscheinungstermin: 19.2.2026) sprechen wir sprechen über Rechercheprozesse und über historische Themen und Personen, die in ihre Bücher einfließen: vom Düsseldorfer Schauspielstudent Gustav Gründgens über die ersten Berliner Polizistinnen Martha Mosse und Friederike Wieking bis hin zum legendären obersten Mordermittler der Weimarer Republik, Kriminalrat Ernst Gennat. Es geht um Frauenfiguren, Männlichkeitsbilder im Krimi-Genre, um queere Dimensionen und Familienbeziehungen. Freut euch auf eine Folge, in der wir (Geschlechter-)Geschichte mal aus einem etwas anderen Blickwinkel betrachten!Transparenzhinweis: Für die Erwähnung der Bücher ist keine Gegenleistung geflossen.***Hast du Lust, die Frauen von damals zu unterstützen? Auf Steady findest du drei freiwillige Abo-Modelle zur Auswahl. Vielen Dank für deinen Support!***Bild Susanne Goga: Thomas Rabsch***historische Krimis, Frauenbewegung, Leo Wechsler, Susanne Goga, 1920er Jahre, queere Literatur, Polizei, Nationalsozialismus, Weimarer Republik, Kriminalromane, Geschichte, Literatur, Schreiben

Erschienen: 06.02.2026
Dauer: 01:03:25

Weitere Informationen zur Episode "Die Frauen von damals im Gespräch mit Susanne Goga"


Brot und Rosen - Frauen in der Textilindustrie von Crimmitschau bis Rana Plaza

Brot und Rosen! Unter diesem Slogan forderten amerikanische Textilarbeiterinnen schon vor über 100 Jahren Löhne von denen sich leben ließ. In dieser Folge der Frauen von damals widmen wir uns einer Geschichte, die aktueller kaum sein könnte: Die Geschichte von Frauen in der Textilindustrie. Es ist eine Geschichte von Ausbeutung und Armut, von Kämpfen um menschenwürdige Arbeit und ein besseres Leben, aber auch von großer Solidarität.Und es ist eine Geschichte, die noch lange nicht vorbei ist.***JETZT VORBESTELLBAR: Die Vorkämpferinnen. Wie aus vielen Frauen eine Bewegung wurde . Mein Erstling im S. Fischer Verlag, lieferbar ab 29.4.2026.***Links und Literatur (Auswahl):Dossier der Friedrich-Ebert-Stiftung über Menschenrechte in Lieferketten Frau Abgeordnete über Pauline Staegemann und Elfriede Ryneck Ottilie Baader: Ein steiniger Weg. Lebenserinnerungen, Stuttgart/Berlin 1921.Uwe Fuhrmann: "Frau Berlin," Paula Thiede (1870-1919): vom Arbeiterkind zur Gewerkschaftsvorsitzenden, Konstanz 2019.Theresa Malkiel: Diary of a Shirtwaist Striker. Ithaca/London 1990. Sabine Richebächer: Uns fehlt nur eine Kleinigkeit: Deutsche proletarische Frauenbewegung 1890-1914, Frankfurt am Main 1982.

Erschienen: 28.10.2025
Dauer: 01:10:19

Weitere Informationen zur Episode "Brot und Rosen - Frauen in der Textilindustrie von Crimmitschau bis Rana Plaza"


Sophia Goudstikker und das Hof-Atelier Elvira

Das Hof-Atelier Elvira in München war mehr als ein Fotostudio: Gegründet 1887 von Sophia Goudstikker und Anita Augspurg, entwickelte es sich schon kurz nach seiner Gründung zu einem Forum für gesellschaftliche Diskussion und Innovation: Hier begegneten sich Kulturschaffende, Aktivist*innen und Visionär*innen, um über Kunst, Literatur, Frauenrechte und vieles mehr zu debattieren und natürlich, um zu feiern. Dieser Vortrag widmet sich den Netzwerken, die in diesem außergewöhnlichen Rau entstanden und seiner Gründerin und Hauptfigur Sophia Goudstikker – eine Frau, die (wie ich finde, zu Unrecht) in der Erzählung immer ein bisschen neben ihrer prominenteren ersten Lebensgefährtin Anita Augspurg verblasste.Die Fotos zur Folge findet ihr auf der Folgenwebsite .Literatur und Quellen:Ingvild Richardsen: Leidenschaftliche Herzen, feurige Seelen. Wie Frauen die Welt veränderten. Frankfurt 2019.Ingvild Richardsen (Hg.): Die modernen Frauen des Atelier Elvira in München und Augsburg 1887 – 1908, München 2022.Rudolf Herz/Brigitte Bruns (Hg.): Hof-Atelier Elvira 1887 – 1928. Ästheten, Emanzen, Aristokraten, München 1985.Gertrud Bäumer: Lebensweg durch eine Zeitenwende, Tübingen 1933.Ernst von Wolzogen: Das dritte Geschlecht, Berlin 1899.Fanny zu Reventlow: Viragines oder Hetären? in: Zürcher Diskußjonen 22 (1899).Atelier Elvira: Website-Projekt von Ingvild Richardsen über die Protagonistinnen des Hof-Ateliers Elvira und des Vereins für Fraueninteressen: https://atelierelvira.de/Verein für Fraueninteressen: https://fraueninteressen.de/Bildquellen:Foto Sophia Goudstikker: Landesarchiv Berlin, LAB B Rep. 235-FS Nr. 187Foto Ika Freudenberg: Hof-Atelier Elvira, aus G. Bäumer: Gestalt und Wandel. Frauenbildnisse, Berlin 1950, zu S. 432.Fotoatelier Elvira: Philipp Kester, Hofatelier Elvira ; Außenfassade des Gebäudes, Münchner Stadtmuseum, Sammlung Fotografie, Archiv Kester, FM-87/61.491.7, CC BY-SA 4.0Gruppenfoto: Hof-Atelier Elvira, via Wikimedia Commons

Erschienen: 01.06.2025
Dauer: 01:06:08

Weitere Informationen zur Episode "Sophia Goudstikker und das Hof-Atelier Elvira"


Podcast "Frauen von damals"
Merken
QR-Code