In dieser Folge unserer Kurzinterviews mit Convenor*Innen der Arbeitsgemeinschaften des DHd-Verbandes, die wir in Vorbereitung zur Jahreskonferenz der digitalen Geisteswissenschaften im deutschsprachigen Raum (DHd2023) aufgenommen haben, sind Anne Baillot und Anja Gerber von der AG Greening DH zu Gast. Wir sprechen über die schon seit ihrer Gründung sehr internationale Ausrichtung und Vernetzung der AG, unter anderem ihre Mitwirkung am DHCC Toolkit der Digital Humanities Climate Coalition, das Forscher*innen einen Überblick zur Problematik und vor allem technische Guides für die Umsetzung von klimaschonenden DH-Praktiken bietet. Wir gehen außerdem auf die Aktivitäten ein, die die AG für die DHd2023 geplant hat. Das ist neben einem AG-Meeting ein ganztägiger Workshop unter dem Titel “Greening DH: individuelle Handlungsspielräume und institutionelle Perspektiven”. Bei diesem erwartet euch vor allem im zweiten Workshopteil ein besonderer, rollenspielerischer Ansatz, auf den wir im Gespräch näher eingehen. Für den Workshop sind übrigens noch Plätze frei und auch spontane Anmeldungen sind sehr willkommen! Außerdem thematisieren wir die wichtige Rolle von “Openness”-Prinzipien für nachhaltigere DH-Praktiken, die zentrale Rolle von Kommunikation und Sensibilisierung und nicht zuletzt teilen wir unsere Vorfreude auf das “Klassenfahrtsfeeling” der DHd. In diesem Sinne: Bis sehr bald, wir freuen uns auf euch!
Erschienen: 10.03.2023
Dauer: 00:18:06
In der fünften Folge unserer 4. Staffel, die wir in Vorbereitung auf die Jahreskonferenz der digitalen Geisteswissenschaften im deutschsprachigen Raum (DHd2023) aufgenommen haben, hat Mareike die beiden Convener der DHd-AG Digitales Publizieren zu Gast, Michael Dahnke und Timo Steyer. Die beiden erzählen uns, wie die AG-Mitglieder das Konferenzthema mit Begeisterung aufgenommen haben – denn “Openness” sowohl der Begutachtungs- als auch der Publikationsprozesse ist seit jeher ein zentrales Thema der AG Digitales Publizieren. Dabei geht es nicht nur um praktische Umsetzbarkeit und den individuellen Umgang der Forschenden mit Themen wie Open Access oder Open Science. Es geht der AG auch um eine Bewertung der (Geschäfts-)Praktiken und Erwartungen, die sich bei Publishern und Fördergebern etabliert haben. Auf der DHd2023 wird die AG sowohl ein offenes AG-Treffen abhalten, zu dem alle Interessierte herzlich eingeladen sind, als auch einen Workshop mit dem Titel “Die perfekte digitale OA-Publikation”. Hier sollen Best-Practices und Kriterien für Open Access Publikationen gesammelt, erarbeitet und diskutiert werden – auch hier sind alle willkommen, auch Teilnehmende, die noch nicht viel Erfahrung mit Open Access haben! Darüber hinaus sprechen wir über die weiteren Aktivitäten der AG (wie das Arbeitspapier “Digitales Publizieren”) und wie ihr selbst mitmachen könnt.
Erschienen: 09.03.2023
Dauer: 00:12:47
In dieser Folge spricht Jonathan mit Daniel Jettka, einem der Convenor*innen der DHd-AG Research Software Engineering in den Digital Humanities. Auch für diese Arbeitsgruppe spielt das Tagungsthema der DHd2023 “Open Humanities, Open Culture” eine zentrale Rolle: In Bezug auf die Entwicklung von Forschungssoftware lässt sich Offenheit einmal in Bezug auf den Gegenstand, nämlich Software und Code, denken und zum anderen in Bezug auf die Prozesse der Entwicklung. Hieran schließen sich auch Versuche der Offenlegung der Karrierewege von Research Software Engineers in den DH an, die sowohl in Forschungsprojekten, als auch was die Ausbildung und Karrierewege betrifft, einen besonderen Status bei der AG haben. Hierfür will die Arbeitsgruppe vernetzen und zum Wissenstransfer einladen. Eine Maßnahme vor dem Hintergrund dieser Zielsetzung ist der Workshop der AG auf der DHd2023 mit dem Titel “Offen für Professionalisierung”, in dem es um die Rolle und aber auch externe Rollenvorstellungen von Softwareentwicklerinnen in den DH geht. Diese Professionalität bzw. Professionalisierung lässt sich auch in Beziehung setzen mit dem sich abzeichnenden Wandel im Bewusstsein von fördermittelgebenden Institutionen wie z. B. der DFG, was die Förderung von Forschungssoftware betrifft, aber auch mit der Kultur, die Softwareentwicklerinnen haben und die sich beispielsweise in der Offenlegung von noch unfertigem Code widerspiegelt. Mit ihrem Workshop auf der DHd2023 will die AG ein breites Publikum adressieren und insbesonderen jüngeren Softwareentwickler*innen eine Orientierung in Bezug auf ihre eigenen Karrierestufen und -wege eröffnen. Es sind alle Interessierten herzlich eingeladen!
Erschienen: 08.03.2023
Dauer: 00:17:48
In dieser Folge interviewt Jascha Rabea Kleymann und Jonathan als Convenor*innen der DHd-AG Digital Humanities Theorie auf die AG und die DHd2023 hin. 2020 waren beide Convenor*innen bereits schonmal bei RaDiHum20 zu Gast, damals war die AG noch recht frisch gegründet. Die AG widmet sich der Theoriearbeit und -bildung in und für die Digital Humanities Community und versteht sich als Plattform, die sich an den Werten der Transparenz, Offenheit und Zugänglichkeit orientiert. Das Motto der DHd2023 lässt sich also auf mehreren Ebenen in der Arbeit der AG wiederfinden. Auch folgt sie keiner einzelnen Schule, sondern schöpft große Teile ihrer Produktivkraft aus der Pluralität der Perspektiven und Ansätze. Der Workshop der AG auf der DHd “Algorithmen anwenden – algorithmisch denken” ist hierfür ein gutes Beispiel, da hier insbesondere informatisch-technische und geisteswissenschaftlich-hermeneutische Perspektiven produktiv zusammengebracht werden. Der Workshop schließt an den Jahresworkshop der AG 2022 an und es wurden zur Vorbereitung zwei Blogposts verfasst – einer pro und einer contra Algorithmizität als wissenschaftstheoretischer Begriff für die DH. Neben dem Workshop findet auf der DHd2023 auch das AG-Meeting am Donnerstag statt, bei dem persönliche Begegnungen ermöglicht und neue Projekte, Themen und Kooperationsmöglichkeiten diskutiert werden können. Alle sind herzlich eingeladen!
Erschienen: 08.03.2023
Dauer: 00:15:08
In dieser Folge sprechen wir mit Melanie Seltmann und Mareike Schumacher über die DHd-AG digitale Wissenschaftskommunikation und Public Humanities und ihr Verhältnis zum Motto der DHd2023 Jahreskonferenz “Open Humanities, Open Culture”. Die Themen Wissenschaftskommunikation und auch Citizen Science gibt es schon länger, auch in den Geisteswissenschaften, allerdings gab es lange noch Vorbehalte und Umsetzungsschwierigkeiten. Erst in den letzten Jahren hat das Thema einen massiven Aufschwung erfahren (insbesondere an Relevanz und Anerkennung), sodass die Arbeitsgruppe eine Plattform des Austausches schaffen will. Wie kann man gute Wissenschaftskommunikation betreiben? Was sind Mehrwerte, die Öffentlichkeit an der eigenen Forschung zu beteiligen? Was sind hilfreiche Tools und bewährte Vorgehensweisen? Diesen und ähnlichen Fragen widmet sich die AG und das Motto der diesjährigen Jahreskonferenz passt perfekt für ihren Auftakt. Auch aktuelle Herausforderungen bei der Wissenschaftskommunikation und Citizen Science Methoden sollen in der AG diskutiert werden, beispielsweise das Thema der wissenschaftlichen Reputierung und auch, inwiefern Forschungseinrichtungen Unterstützung leisten (können).
Erschienen: 08.03.2023
Dauer: 00:20:28
In dieser Folge unserer Reihe von Kurzinterviews, die wir in Vorbereitung und Vorfreude zur Jahreskonferenz der digitalen Geisteswissenschaften im deutschsprachigen Raum (DHd2023) aufgenommen haben, spricht Jonathan mit zwei der Convener*Innen der DHd-AG Multilingual DH, Till Grallert und Cosima Wagner. Das diesjährige Konferenzthema “Open Humanities, Open Culture” ist der AG ein zentrales Anliegen. Seit ihrer Gründung im letzten Jahr will sie sowohl im deutschsprachigen DH-Raum als auch in Vernetzung mit den stark anglophon geprägten internationalen Digital Humanities eine stärkere Öffnung zur Multilingualität erreichen. Wir sprechen dabei mit Cosima und Till über die vielfältigen Forschungspraktischen, aber vor allem auch ethischen Beweggründe hierfür, beispielsweise was eine Unterstützung der Humanities unter anderem des globalen Südens in einer international sehr westeuropäisch-amerikanisch geprägten Forschungslandschaft und -infrastruktur betrifft. In diesem Zug kommen wir auch immer wieder auf die ganz praktischen sowie technischen Herausforderungen dieser Diskrepanzen zu sprechen und auf mögliche Lösungsansätze, die die AG gemeinsam mit anderen Akteur*Innen der internationalen Digital Humanities zu erarbeiten versucht. Auf der DHd2023 werden die multilingual DH unter anderem am zweiten Konferenztag Thema bei der Eröffnungskeynote von Quinn Dombrowski sein, und die AG wird auf der Konferenz außerdem ein Mitgliedertreffen am Donnerstag, den 16.03.2023, sowie ein digitales Post-Conference Barcamp am Mittwoch, den 22.3.2023 (Anmeldung über Zoom erbeten), abhalten. Falls ihr Interesse bekommen habt, an der AG mitzuwirken, könnt ihr – wie in der Folge besprochen – über folgende Links Kontakt aufnehmen: Discord (bitte die AG Convenor per Mail anschreiben), Website, Mailingliste, Communityhour (Termine siehe auch unten auf der Website) und Twitter (@AGMLDH) bzw. Mastodon (@mldh@fedihum.org).
Erschienen: 07.03.2023
Dauer: 00:21:17
In der dritten Folge unserer 4. Staffel, die wir zur Einstimmung auf die Jahreskonferenz der digitalen Geisteswissenschaften im deutschsprachigen Raum (DHd2023) aufgenommen haben, spricht Jonathan mit Marina Lemaire und Sibylle Söring, den Convenerinnen der DHd AG Datenzentren. Zunächst erzählen uns beide etwas über die Geschichte und die Ziele der AG und verweisen für einen tieferen Einblick noch einmal auf eine unserer vergangenen Folgen, in der die ehemaligen Convenorinnen der AG, Katrin Moeller und Ulrike Wuttke, bereits zu Gast waren. Schon seit ihrem Entstehen 2014 ist das diesjährige Konferenzthema “Open Humanities, Open Culture” auch in der AG Datenzentren präsent und wird auf technischer Ebene und in eigenen Publikationen bewusst praktiziert. Sie sprechen außerdem über den Stellenwert von Openness in den DH und welche organisatorischen, technischen und strukturellen Herausforderungen auch im Rahmen der AG Datenzentren – grundsätzlich im engen Gespräch mit Forschenden und ihren konkreten Problemen – diskutiert und vorangebracht werden. Ganz in diesem Sinne bietet die AG auf der DHd2023 einen “Hands-on-Workshop Datendokumentation” an, bei dem die Erarbeitung von gemeinsamen Dokumentationspraktiken für eine bessere Nachnutzbarkeit von Daten im Fokus steht.
Erschienen: 07.03.2023
Dauer: 00:20:32
Computerspiele sind für die Digital Humanities ein interessanter und herausfordernder Forschungsgegenstand. Seit Kurzem können sich Forschende darüber auch in einer DHd-AG austauschen. Mit deren Convenor hat Jascha im Rahmen unserer DHd2023 Konferenzstaffel gesprochen. Dabei geht es hauptsächlich darum, an welche Grenzen die Forschung zu Computerspielen stoßen kann, denn Offenheit hat hier ganz besondere Dimensionen. Technischer Wandel unterwirft Formate einem raschen Wandel und ältere Spiele sind zum Teil schwer in neue Systeme übertragbar. Der Zugriff auf zeitgenössische Spiele ist hingegen oft durch Urheber- und Nutzungsrechte eingeschränkt. Die DHd AG Spiele ist zwar noch neu und befindet sich in einer Findungsphase, die erste Veröffentlichung steht aber schon bald bevor. Welche Besonderheit diese aufweisen wird und inwiefern diese die (mangelnde) Offenheit symbolisiert, erfahrt ihr in dieser Folge. Mehr über die AG könnt ihr natürlich auch bei dem AG-Treffen auf der DHd-Konferenz in Trier erfahren.
Erschienen: 06.03.2023
Dauer: 00:24:55
In der ersten Kurzfolge, die wir zum Eingrooven auf die DHd2023 vorbereitet haben, spricht Jonathan mit Gernot Howanitz von der DHd AG Film und Video. Es geht vor allem darum, zu erfahren, inwiefern das Konferenzthema der DHd2023 “Open Humanities und Open Culture” für die Arbeit der AG von Bedeutung ist. Es geht aber auch darum, inwiefern die Öffnung gerade bei der Arbeit mit Filmdaten auch problematisch sein kann und inwiefern man manchmal an Grenzen stößt. Die gibt es allerdings nicht, wenn es um Mitarbeit in der AG geht. Forschende aller Fachbereiche sind willkommen, einzige Voraussetzung ist das Interesse an der Arbeit mit audiovisuellen Daten. So sind beispielsweise auch Forschende, die sich auf Filmmusik spezialisiert haben, sehr willkommen. Die Möglichkeit, die AG Film und Video persönlich zu treffen, gibt es im Rahmen des AG-Meetings auf der Jahreskonferenz der digitalen Geisteswissenschaften im deutschsprachigen Raum (DHd2023) in Luxemburg und Trier und auch bei ihrem Panel zum Thema “Open Humanities in der Filmwissenschaft – zwischen Wunsch und Wirklichkeit”.
Erschienen: 06.03.2023
Dauer: 00:16:25
In dieser Folge sprechen wir mit Estelle Bunout und Joelle Weis vom Organisationsteam der DHd2023-Konferenz. Die Jahreskonferenz für digitale Geisteswissenschaften im deutschsprachigen Raum findet in diesem Jahr in Luxemburg (Campus Belval) und Trier statt. Die DHd-Konferenz ist derzeit die größte Jahreskonferenz für Digital Humanities im deutschsprachigen Raum. In der Folge geben Estelle und Joelle Einblicke in die Organisation so eines großen Events und zeigen einen ganz persönlichen Blick hinter die Kulissen. Mehr über die Konferenz erfahrt ihr unter https://dhd2023.dig-hum.de/.
Erschienen: 20.02.2023
Dauer: 00:41:04