Nach dem Ende der Apartheid machte der Übergang zur Demokratie in Südafrika auch einen Imagewechsel der Oper erforderlich. Warum ist das so und was hat Oper überhaupt mit Politik zu tun? Das erläutert die Musikwissenschaftlerin Dr. Lena van der Hoven in einem Kurzvortrag. Dr. Lena van der Hoven ist seit 2015 Assistentin an der Professur Musikwissenschaft an der Universität Bayreuth und seit 2016 Mitglied im Jungen Kolleg der BAdW. Dort arbeitet sie an einem Projekt zu Opernproduktionen in Südafrika nach der Apartheid, das sich insbesondere für die Transformationsprozesse des Genres im sozio-politischem Kontext interessiert. 2018 hat Lena van der Hoven für diese Arbeit den Wissenschaftspreis des Universitätsvereins Bayreuth erhalten, dieses Jahr erscheint ein Band zu Oper und Musiktheater in Afrika. Foto: "Romeo's Passion" (2018) der NPC Umculo, Suzy Bernstein. Die verwendeten Musikstücke stammen, in der Reihenfolge ihres Erscheinens, von: Isango Ensemble, Opera Africa, Umculo NPC und Neo Muyanga. Podcast-Einführung: Dr. Laura Räuber. Weitere Podcasts aus dem Bereich Musikwissenschaft Wissenschaft und Poesie - Die MusikWo liegen Gemeinsamkeiten und Unterschiede im geschriebenen/gesprochenen Wort und in der Musik? Lässt sich das eine in das andere übersetzen? Der dritte Teil unserer vierteiligen Veranstaltungsreihe „Wissenschaft und Poesie“ befasst sich mit Musik. Der Musikwissenschaftler Ulrich Konrad spricht mit dem Schriftsteller und Musiker Michael Lentz. > Zum Podcast Lieblingsstück: Bernhold Schmid über den Mielich-CodexRätselhafte Bußpsalmen - Das Lieblingsstück des Musikwissenschaftlers Bernhold Schmid aus dem BAdW-Projekt "Orlando di Lasso-Gesamtausgabe" ist der Bußpsalmencodex Albrechts V. von 1559. Dieser wurde aufwendig illustriert von Hans Mielich, dem Hofmaler des bayerischen Herzogs Albrecht des V., deshalb wird er auch Mielich-Codex genannt. > Zum Podcast
Erschienen: 22.07.2020
Dauer: keine Angabe
Weitere Informationen zur Episode "Oper als Symbol eines "neuen" Südafrikas nach der Apartheid"
Wie entsteht Asthma und welche Rolle spielen Umwelteinflüsse? Wie gefährlich ist eine Vorerkrankung der Atemwege im Hinblick auf die Corona-Pandemie? Sind Asthmatiker besonders gefährdet für schwere Verläufe von Covid-19 und welche Rolle spielen Medikamente? Um das und mehr geht bei der Online-Veranstaltung mit Prof. Dr. Erika von Mutius vom 8. Juli 2020. Prof. Dr. Erika von Mutius ist ist Professorin für Pädiatrische Allergologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München und Oberärztin am Dr. von Haunerschen Kinderspital, wo sie seit 1993 die Asthma- und Allergieambulanz leitet. Für ihre Forschung erhielt sie zahlreiche Preise, darunter den Leibniz-Preis 2013. Sie ist Mitglied des Forums Ökologie der BAdW. Das Interview führt Jeanne Turczynski, Wissenschaftsredakteurin beim Bayerischen Rundfunk. Podcast-Einführung: Dr. Laura Räuber. Die Vortragsreihe Zivilisationskrankheiten In der Reihe "Zivilisationskrankheiten - Wie bleiben wir gesund?" war am 18. März 2020 eigentlich ein Vortrag von Erika von Mutius geplant. Auf Grund der Corona-Pandemie konnte dieser nicht stattfinden. Stattdessen ersetzt die digitale Veranstaltung - nun durch einen aktuellen Corona-Bezug erweitert - den Vortrag. Auch weitere Beiträge zur Reihe konnten wir digital ersetzen: > Zum Podcast "Fokus: Je schlechter die Führung, umso höher die Krankheitsquote" (Interview zur Zivilisationskrankheit Burnout mit Prof. Dr. Dieter Frey) > Zum Podcast "Diabetes Typ-2: Forschung für maßgeschneiderte Medizin" (Vortrag von Prof. Dr. Matthias Tschöp)> Zum Podcast "Covid-19 und das Herz" (Interview mit Prof. Dr. Stefan Kääb)> Zur Pressemitteilung "Burnout, Asthma, Diabetes - Podcast-Reihe der BAdW zu Zivilisationskrankheiten online" Themenheft Zivilisationskrankheiten Zur Veranstaltungsreihe erschien ein Themenheft der Zeitschrift "Akademie Aktuell", Sie können es online als PDF und als e-Paper lesen. Printausgaben können Sie über die Pressestelle beziehen.
Erschienen: 10.07.2020
Dauer: keine Angabe
Seit 1. Juli 2020 gibt es im Jungen Kolleg der BAdW zum ersten Mal zwei Nachwuchsgruppen. Beide Forschergruppen beschäftigen sich damit, wie man CO2-Emissionen reduzieren kann. Peter Schwardmanns Nachwuchsgruppe beschäftigt sich mit der „Rolle von Informationen in der Bekämpfung von CO2 -Emissionen“. Ein Kurzinterview. Dr. Peter Schwardmann studierte Volkswirtschaftslehre an der Universität Kapstadt und wurde 2014 an der Toulouse School of Economics promoviert. Seitdem arbeitet er am Seminar für Wirtschaftstheorie der LMU München. 2017 wurde er Mitglied im Jungen Kolleg.> Zur Nachwuchsgruppe "Die Rolle von Informationen in der Bekämpfung von CO2 -Emissionen" > Zur Nachwuchsgruppe "Kontrolle des Ladungstransports in mehrschichtigen Halbleiterelektroden für selektive CO2 Reduktion" (Leitung: Dr. Johanna Eichhorn) > Zur Pressemitteilung... Mehr zu Peter Schwardmann > Zur BAdW-Personenseite von Peter Schwardmann > Persönliche Seite mit Publikationsliste > Zum Podcast "Fokus: Peter Schwardmann zu Selbstüberschätzung" (Forschungsvorhaben im Jungen Kolleg der BAdW)
Erschienen: 09.07.2020
Dauer: 00:03:48
Bei schweren Verläufen müssen Covid-19-Patienten oft künstlich beatmet werden. Dies ist mit einigen Risiken verbunden. Akademiemitglied Wolfgang A. Wall und sein Team haben jedoch ein digitales Modell der Lunge entwickelt, um die Belastung und eventuelle Schäden durch künstliche Beatmung zu minimieren und die Überlebenschance zu erhöhen. Bild: Jakob Richter, Ebenbuild, TUM. Prof. Dr.-Ing. Wolfgang A. Wall hat den Lehrstuhl für Numerische Mechanik an der TU München inne und ist ordentliches Mitglied der BAdW. > Zur Personenseite von Prof. Wall bei der BAdW Dieter Kranzlmüller ist Professor für Informatik an der LMU München, Leiter des Leibniz-Rechenzentrums und außerordentliches Mitglied der BAdW> Zur Personenseite von Prof. Kranzlmüller bei der BAdW Sabrina Schulte ist Leiterin der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit am Leibniz-Rechenzentrum. Podcast-Einführung: Dr. Laura Räuber.
Erschienen: 29.06.2020
Dauer: keine Angabe
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Die Corona-Pandemie gehört nun schon seit einigen Monate zu unserem Alltag und hat seitdem Politik und Gesellschaft anhaltend beschäftigt. Zeit für ein erstes Resümee: Wie haben verschiedene Menschen das Geschehen verarbeitet? Woher rühren Verschwörungstheorien, Anti-Corona-Demonstrationen und was kann die Politik tun, um die Kommunikation mit der Bevölkerung zu verbessern? Prof. Dr. Dieter Frey ist Sozialpsychologe, Leiter des Center for Leadership and People Management der LMU München und ordentliches Mitglied der BAdW. Moderation: Jeanne Turczynski (BR), Podcast Intro: Dr. Laura Räuber> Zum Podcast "Fokus: Je schlechter die Führung, desto höher die Krankheitsquote" (Podcast zum Thema Burnout mit Dieter Frey) Zur Vortragsreihe Zivilisationskrankheiten Die Vortragsreihe "Zivilisationskrankheiten", an der auch Prof. Frey beteiligt ist, kann auf Grund der Corona-Pandemie nicht wie geplant durchgehend in der BAdW stattfinden. Stattdessen setzen wir sie durch eine Podcast Reihe fort. > Zum Podcast "Covid-19 und das Herz" mit Prof. Dr. Stefan Kääb > Zum Podcast "Diabetes Typ-2: Forschung für maßgeschneiderte Medizin" mit Prof. Dr. Matthias Tschöp
Erschienen: 27.06.2020
Dauer: keine Angabe
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Max Weber kam am 7. November 1917 auf Einladung der Freien Studentenschaft nach München. Seine Rede „Wissenschaft als Beruf“, kurz vor dem vierten Kriegswinter gehalten, ist eine nüchterne Vermessung der Berufschancen und der Grenzen wissenschaftlicher Aussagefähigkeit. Noch viel mehr ist sie eine kritische Reflexion über die Bedeutung der Wissenschaft in der modernen Kultur. Indem wir prinzipiell alles wissen können, trägt die Wissenschaft entscheidend zur „Entzauberung der Welt“ bei und ist somit ein treibender Motor für die Rationalisierung aller Lebensbereiche. Prekäre Beschäftigungsverhältnisse, Kampf um Drittmittel, Plagiatsvorwürfe – das sind die Negativschlagzeilen, wenn es heute um Wissenschaft geht. Das Image der Wissenschaft in unserer Gesellschaft ist angekratzt, der Beruf des Wissenschaftlers wenig attraktiv. Und dennoch sind die Erwartungen hoch: Wissenschaftler sollen beraten, überzeugende und eindeutige Lösungen zu aktuellen Fragen wie Migration, Abrüstung, Klimawandel oder Brexit präsentieren und Orientierungswissen bieten. Max Weber kam am 7. November 1917 auf Einladung der Freien Studentenschaft nach München. Seine Rede „Wissenschaft als Beruf“, kurz vor dem vierten Kriegswinter gehalten, ist eine nüchterne Vermessung der Berufschancen und der Grenzen wissenschaftlicher Aussagefähigkeit. Noch viel mehr ist sie eine kritische Reflexion über die Bedeutung der Wissenschaft in der modernen Kultur. Indem wir prinzipiell alles wissen können, trägt die Wissenschaft entscheidend zur „Entzauberung der Welt“ bei und ist somit ein treibender Motor für die Rationalisierung aller Lebensbereiche. „Wissenschaft als Beruf“ ist ein einzigartiges kulturgeschichtliches Dokument und ein herausragender wissenschaftssoziologischer Referenztext, der auch nach 100 Jahren immer noch erfrischend und schonungslos zum Nachdenken über Wissenschaft als Beruf(ung) und den Stellenwert der Wissenschaft in unserer heutigen Zeit einlädt.
Erschienen: 25.05.2020
Dauer: keine Angabe
Burnout zeigt sich in Erschöpfung, Schlafstörungen oder Konzentrationsschwierigkeiten, und Führungskräfte haben entscheidenden Einfluss auf das Wohlergehen ihrer Mitarbeiter, weiß der Sozialpsychologe Dieter Frey. Ein Gespräch über gute Führung, Prävention und Motivation in der Arbeitswelt. +++ Wegen der Corona-Pandemie kann die im Podcast erwähnte Vortragsreihe "Zivilisationskrankheiten", an der auch Prof. Dr. Frey mit seinem Vortrag "Burnout: Ursachen, Prävention, Rehabilitation" beteiligt ist, bis auf Weiteres nicht wie geplant stattfinden. Wir bemühen uns zeitnah um eine digitale Alternative. Hier halten wir Sie weiter auf dem Laufenden, bspw. wann der Publikumsverkehr wieder aufgenommen wird und wann wir den Veranstaltungsbetrieb fortsetzen können +++ "Lerne Nein zu sagen! Betreibe Ursachenanalyse: Warum bin ich überfordert? Wo kann ich priorisieren? In einem exzellenten Team arbeiten mündige Mitarbeiter, die artikulieren, wenn sie überfordert sind." Prof. Dr. Dieter Frey sieht die Zivilisationskrankheit Burnout in der Verantwortung jedes oder jeder Einzelnen - doch genauso sehr bei den Führungskräften. Gute Kommunikation, aber auch Teamwork sind der Schlüssel. Podcast-Einführung und Interview: Dr. Laura Räuber, Foto: Armin Smailovic.Das Interview gibt es, leicht gekürzt, parallel zum Podcast auch in unserer Zeitschrift "Akademie Aktuell" zum Nachlesen. > Zum Beitrag in der Zeitschrift Prof. Dr. Dieter Frey ist Sozialpsychologe, Leiter des Munich Center for Leadership und People Management der LMU München und Mitglied der BAdW. Er forscht zu Führungsstilen in Unternehmen, zur Motivation von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, zu Entscheidungsfindung, Zivilcourage sowie Kreativität und Innovation. > Zur BAdW-Personenseite von Dieter Frey
Erschienen: 21.04.2020
Dauer: keine Angabe
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Wie wir mit Böden umgehen, hat Auswirkungen aufs Klima - Ingrid Kögel Knabner im Gespräch über Grasland, Reisanbau und die Schwierigkeit, Politiker von der Bedeutung der Böden zu überzeugen.
Wie wir mit Böden umgehen, hat Auswirkungen aufs Klima - Ingrid Kögel Knabner im Gespräch über Grasland, Reisanbau und die Schwierigkeit, Politiker von der Bedeutung der Böden zu überzeugen. Ingrid Kögel-Knabner, Professorin für Bodenkunde an der TU München, hat für ihre Forschung zur Speicherung von Kohlenstoffen im Boden den Deutschen Umweltpreis erhalten. Ihre Forschungserkenntnisse sind wichtig fürs Klima, da "der Boden dadurch, dass er jedes Jahr organische Substanz in Form von Humus aufnimmt, auch im Gleichgewicht mit dem CO₂-Gehalt der Atmosphäre steht. Die Menge an Kohlenstoff, die im Boden als organische Substanz gebunden ist, ist wesentlich höher – mindestens zwei- bis dreimal höher – als der CO₂-Pool in der Atmosphäre. Und das wiederum bedeutet, dass wir durch die Art und Weise, wie wir mit Böden umgehen, den CO₂-Gehalt der Atmosphäre verändern können: Wir erhöhen ihn, wenn wir wenig organische Substanz im Boden speichern, und wir verringern ihn, wenn wir viel organische Substanz im Boden speichern." Podcast-Einführung und Interview: Dr. Laura Räuber, Foto: TU München/Astrid Eckert Das Interview gibt es parallel zum Podcast auch in unserer Zeitschrift "Akademie Aktuell" zum nachlesen. > Zum Beitrag in der Zeitschrift Prof. Dr. Ingrid Kögel-Knabner ist ordentliches Mitglied der BAdW und Mitglied des BAdW-Forums Ökologie. 2019 erhielt sie für ihre Forschung den Deutschen Umweltpreis der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, den höchstdotierten Umweltpreis Europas. Ihre wissenschaftliche Arbeit, so die Begründung, zeige „die immense Bedeutung des Bodens als Wasser- und Nährstoffspeicher, Lebensspender, Schadstofffilter und Garant für die Welternährung“.> Zur BAdW Personenseite von Ingrid Kögel-Knabner
Erschienen: 21.04.2020
Dauer: keine Angabe
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