Podcast "BAdW-Cast"

Hier finden Sie den Podcast der Bayerischen Akademie der Wissenschaften mit laufend neuen Folgen aus der Wissenschaft und zu unseren Veranstaltungen – vom Gesprächsabend bis zum Vortrag.

Podcast-Episoden

Biden oder Trump? Die USA im Krisen- und Wahlkampfmodus

Im Jahr 2020 sind die USA, wie die restliche Welt, geprägt von den Auswirkungen der Corona-Pandemie. Aber auch Waldbrände, Rassismus, der Tod von Richterin Ruth Bader Ginsburg und nicht zuletzt der Wahlkampf um die Präsidentschaft, halten das Land in Atem. Wer wird das Rennen machen? Joe Biden oder doch erneut Donald Trump? Darum geht es in unserer Podiumsdiskussion in der Reihe "USA 2020". Eine Veranstaltung vom 19.10.2020. Am 3. November wählen die Amerikanerinnen und Amerikaner ihren Präsidenten. Wird Donald Trump wiedergewählt, oder zieht sein Herausforderer, der demokratische Präsidentschaftskandidat Joe Biden, ins Weiße Haus ein? Die kommende Wahl entscheidet nicht nur über die Zukunft der amerikanischen Demokratie und Gesellschaft, sondern auch darüber, in welchen Allianzen die globalen Zukunftsthemen wie Klima-, Sicherheits- und Handelspolitik künftig verhandelt werden. Mit bislang über 200.000 Corona-Toten sind die Vereinigten Staaten von der Pandemie besonders hart getroffen. Stimmen mehren sich, die Trump nicht nur Versagen in der Corona-, sondern auch in der dadurch verursachten Wirtschaftskrise vorwerfen. Außerdem schließen sich immer mehr Menschen der Black Lives Matter-Protestbewegung an und demonstrieren gegen Rassismus und Polizeigewalt. Biden oder Trump? Sie hören: Stefan Kornelius (Süddeutsche Zeitung), Prof. Dr. Heike Paul (FAU Erlangen-Nürnberg), Prof. Dr. Hans Vorländer (TU Dresden); aus den USA zugeschaltet: Dr. Karen Donfried (German Marshall Fund of the United States), Prof. Dr. Fatima El-Tayeb (University of California, San Diego). Podcast-Einführung: Dr. Laura Räuber. Bild: istock/mikhailkhusid > Zur Veranstaltung

Erschienen: 22.10.2020
Dauer: 01:23:31

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Ruth Bader Ginsburg und die Zukunft des Supreme Court

Der kürzliche Tod von Richterin Ruth Bader Ginsburg stimmte Viele traurig, aber vor allem bringt er noch mehr Unruhe in den amerikanischen Wahlkampf: Präsident Trump versucht im Eilverfahren die konservative Amy Coney Barrett einzusetzen, was nicht nur Auswirkungen auf die Frauenrechte, sondern auch das Gesundheitssystem haben könnte - und das inmitten einer Pandemie. Ein Gastbeitrag der Juristin Dr. Rhea Hoffmann vom 07.10.2020 in unserer Reihe "USA 2020". Zum Inhalt: Richterin Ruth Bader Ginsburg - Notorious RBG - war bekannt für ihren unerschütterlichen Kampf für die Frauenrechte. Als der damalige Präsident Bill Clinton sie 1993 zur Richterin am Supreme Court ernannte, war sie seit 26 Jahren die erste Person, die durch einen demokratischen Präsidenten nominiert wurde. Umso maßgeblicher ist die Frage nach ihrer Nachfolge. Präsident Trump hat seine Wunschkandidatin bereits vorgestellt, Amy Coney Barrett. Wenn es nach ihm geht, soll sie noch vor der Wahl ernannt werden, auf Lebenszeit. Am 12.10. startet die Anhörung der Nominierten.Barretts Ernennung (noch kurz vor der Wahl) wird insbesondere von Vertretern der Demokraten sehr kritisch betrachtet. Sie ist Mitglied der geistlichen Gemeinschaft „People of Praise“, deren Anhänger*innen ein Gehorsamsversprechen gegenüber geistlichen Anleitern ablegen. Die Führung ist männlich geprägt, der Mann gilt auch als Oberhaupt der Familie. Vorehelicher Geschlechtsverkehr, gleichgeschlechtliche Ehe und nichteheliche Lebensgemeinschaften werden als unbiblisch abgelehnt. Als Richterin gehört Barrett dem Originalismus an, gemäß dem die US-amerikanische Verfassung auch heute noch so ausgelegt werden solle, wie sie von den damaligen Zeitgenossen bei ihrer Entstehung mutmaßlich verstanden wurde. Barrett ist eine strikte Abtreibungsgegnerin, befürwortet das Waffenrecht und ist auf einer Linie mit Trumps harter Immigrationspolitik. Damit könnte sie keinen stärkeren Kontrast zu Ruth Bader Ginsburg darstellen - auch wenn einige ihrer Anhänger bereits T-Shirts mit dem Aufdruck "Notorious ACB" verkaufen. Doch nicht nur längerfristig könnte der Supreme Court durch eine Ernennung Barretts geprägt werden - es gilt auch als wahrscheinlich, dass sie direkt nach ihrer Ernennung die unter dem Namen "Obamacare" bekannte Gesundheitsreform von Trumps Vorgänger Barack Obama aufheben würde, die den Zugang zur gesetzlichen Krankenkasse regelt. Zwanzig Millionen Amerikaner*innen könnten damit inmitten der Corona-Pandemie ihre Krankenversicherung verlieren.   Wer spricht: Dr. Rhea Hoffmann ist Habilitandin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Völkerrecht der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Derzeit forscht sie zu Gleichheitsrechten aus einer wirtschaftsrechtlichen und menschenrechtlichen Perspektive. Sie ist außerdem stellvertretende Frauenbeauftragte des Fachbereichs. Frau Dr. Hoffmann studierte Rechtswissenschaften an den Universitäten Trier und Prag mit dem Schwerpunkt Völker- und Europarecht. Nach dem ersten juristischen Staatsexamen im Jahr 2009 begann Sie am Exzellenzcluster „Herausbildung normativer Ordnungen“ der Universität Frankfurt am Main ihre Dissertation im Rahmen der Nachwuchsgruppe „Wandel des transnationalen Wirtschafts- und Arbeitsrechts“. Von Oktober 2011 bis Januar 2012 verbrachte sie einen Forschungsaufenthalt an der Osgoode Hall Law School, York University, Toronto, Kanada. Von 2013 bis 2015 absolvierte Frau Dr. Hoffmann ihr Rechtsreferendariat am OLG Frankfurt am Main. Danach arbeitete sie für die United Nations Conference on Trade and Development (UNCTAD) in Genf, wo sie bereits ihre Wahlstation während des Rechtsreferendariats absolvierte. Podcast-Einführung: Dr. Laura Räuber, Bild: Ruth Bader Ginsburg beim Besuch der Wake Forest University School of Law, September 2005, flickr/Wake Forest University School of Law.

Erschienen: 12.10.2020
Dauer: 00:16:40

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Auf der Jagd nach dem schwarzen Loch

Prof. Dr. Reinhard Genzel hat 2020 zusammen mit Andrea Ghez und Roger Penrose den Physik-Nobelpreis erhalten. Er konnte die Existenz eines schwarzen Lochs in der Milchstraße experimentel bestätigen. Bereits drei Jahre zuvor schilderte er bei einem Vortrag in der BAdW, wie das funktioniert. Eine Veranstaltung vom 28.11.2017. Seit der Entdeckung der Quasare vor mehr als 50 Jahren besteht die Hypothese, dass Galaxien in ihren Zentren ein massereiches Schwarzes Loch von Millionen bis Milliarden Sonnenmassen beherbergen. Der Vortrag stellt dar, wie spektroskopische und abbildende Messungen im nahen Infrarotwellenlängenbereich mit immer besserer Empfindlichkeit und Auflösung es erlaubt haben, diese Hypothese im Zentrum unserer Milchstraße experimentell zu bestätigen. "In einem Experiment haben wir dazu die 48m-Teleskope der Europäischen Südsternwarte ESO in Chile zu einem 'Superteleskop' optisch 'zusammengeschaltet', so Genzel, "um damit die Gültigkeit der Einstein‘schen Allgemeinen Relativitätstheorie an diesem Schwarzen Loch im Galaktischen Zentrum zu testen." 2020 sollte ihm diese Arbeit den Nobelpreis einbringen. > Zur Veranstaltungsseite Prof. Dr. Reinhard Genzel ist Direktor am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik in Garching, wissenschaftliches Mitglied der Max-Planck-Gesellschaft und Professor an der Graduate School for Physics and Astronomy der University of California in Berkeley. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören Galaxienentwicklung und -dynamik sowie Massive Schwarze Löcher. Er ist ordentliches Mitglied der BAdW.Podcast-Einführung: Dr. Laura Räuber, Bild: Reinhard Genzel bei seinem Vortrag in der BAdW, © BAdW.

Erschienen: 06.10.2020
Dauer: 01:12:50

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emtpy

 

Erschienen: 02.10.2020
Dauer: keine Angabe

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Freiheit und Sicherheit: Gegenspieler oder Verbündete?

Wie weit darf man die Freiheit der Einzelnen – etwa durch Corona-Maßnahmen – einschränken, um damit die Sicherheit der gesamten Bevölkerung zu schützen? Sind Freiheit und Sicherheit immer Gegensätze, oder können sie sich auch ergänzen? Ein Interview unserer Ad-Hoc-AG Zukunftswerte vom 22. September 2020. Sie hören: Die Wissenschaftsredakteurin Jeanne Turczynski (BR), den Historiker Prof. Dr. Eckhart Conze (Universität Marburg) und den Philosophen Prof. Dr. Otfried Höffe (Universität Tübingen). Podcast-Einführung: Dr. Laura Räuber. Foto: flickr/Kai Schwerdt. Am 28. Oktober 2020 findet in der BAdW der Workshop "Freiheit und Sicherheit. Zur Koordination eines Wertekonflikts" der Ad-Hoc-AG "Zukunftswerte" statt. Prof. Conze und Prof. Höffe sind ebenfalls beteiligt. > Mehr dazu   Zur Ad-Hoc-AG "Zukunftswerte" Die Ad-Hoc-Arbeitsgruppe "Zukunftswerte" wurde 2019 eingerichtet und widmet sich zentralen gesellschaftlichen Werten, die aktuell vielfältigen Herausforderungen ausgesetzt sind, z.B. durch Digitalisierung und durch soziale Medien, durch Nationalismus und Populismus, durch Migration sowie durch die Infragestellung oder den Bedeutungsverlust wertstiftender Institutionen. Drei Paare von Werten stehen im Mittelpunkt und werden als Spannungsfelder analysiert: Freiheit und Sicherheit (Sprecherin: Prof. Dr. Nicole J. Saam), Gemeinschaftsinteresse und Eigeninteresse (Sprecherin: Prof. Dr. Andrea Abele-Brehm) sowie Multikulturalität und Identität (Prof. Dr. Michael F. Zimmermann). Die Ad Hoc-AG beschäftigt sich aus empirischer und normativer Perspektive u. a. mit folgenden Themen: Akzeptanz und Zurückweisung von Werten, Wertevermittlung und Zukunft der Wertevermittlung in gesellschaftlichen Institutionen; historische und kulturelle Verankerung von Werten und deren Transformationen; handlungsleitende und andere Funktionen von Werten. Die Arbeitsgruppe reflektiert und initiiert Forschung zu diesen Fragestellungen und möchte gleichzeitig die gesellschaftliche Debatte zu den o.g. Spannungsfeldern fördern.

Erschienen: 29.09.2020
Dauer: 00:28:32

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Lieblingsstück: Matthias Althammer über Internationalität zum Anziehen

Ein dunkelrotes Poloshirt mit einem großen A, das ist zunächst nichts Besonderes. Für den Postdoc im Bereich Spintronik Dr. Matthias Althammer ist es aber mit einer wichtigen Auslandserfahrung verbunden: seiner ersten Postdoc-Stelle an der University of Alabama, USA. Was hat er dort gelernt? Wo liegen die Unterschiede zwischen den Wissenschaftssystemen in Nordamerika und Deutschland? Ein Gespräch vom 01.04.2020. Dr. Matthias Althammer ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Walther-Meißner-Institut (WMI) der BAdW. Seine Forschungsschwerpunkte sind Magnetismus & Spintronik sowie Thin Film Technology. Interview: Lisa Scherbaum, Podcast-Einführung: Dr. Laura Räuber, Foto: Myrzik und Jarisch. Das "Lieblingsstück" erscheint parallel in gekürzter Fassung auch in unserer Zeitschrift Akademie Aktuell. Das Gespräch fand zu Beginn der Corona-Pandemie am Telefon statt. Mängel in der Tonqualität bitten wir deshalb zu entschuldigen. Weitere Beiträge aus der Kategorie "Lieblingsstück" > Zum Podcast "Lieblingsstück: Edith Hanke über Max Webers Notizen zu 'Politik als Beruf'" vom 07.04.2020 > Zum Podcast "Lieblingsstück: Marcus Zagermann über eine Gewandspange mit Geschichte" vom 11.10.2019 > Zum Podcast "Lieblingsstück: Mirjam Goeth über die Grabplatte von Peter von Altenhaus" vom 12.06.2019 > Zum Podcast "Lieblingsstück: Bernhold Schmid über den Mielich-Codex" vom 16.04.2019        

Erschienen: 01.09.2020
Dauer: keine Angabe

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"Geschichte ist kein Blueprint" - Mirjam Zadoff im Gespräch über Erinnerungskultur

Im Interview spricht die Historikerin Mirjam Zadoff u.a. darüber, wie Mechanismen der Ausgrenzung im Nationalismus auch heute wieder verwendet werden und welche Relevanz die Erinnerungskultur für unsere heutigen Demokratien hat. Dabei geht es dann auch um eine Frage, die derzeit global diskutiert wird: Wie soll man mit Denkmälern, Straßennamen und Gebäuden umgehen, die auf Kolonialismus, Sklaverei und Terrorregime verweisen? Prof. Dr. Mirjam Zadoff leitet seit 2018 das NS-Dokumentationszentrum, davor war sie seit 2014 Associate Professor am Alvin H. Rosenfeld Lehrstuhl für Jüdische Studien und Geschichte an der Indiana University Bloomington. Die Historikerin wurde an der LMU München mit der Arbeit "Nächstes Jahr in Marienbad. Gegenwelten jüdischer Kulturen der Moderne" promoviert, ihre Habilitationsschrift befasst sich mit dem Leben des Werner Scholem ("Der Rote Hiob. Das Leben des Werner Scholem"). Dr. Isabel Leicht ist Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit an der BAdW und Historikerin mit einem Schwerpunkt auf lokalen Erinnerungskulturen in Deutschland nach 1945. Podcast-Einführung: Dr. Laura Räuber, Bild: Dr. Mirjam Zadoff, Direktorin, Direktorin des NS-Dokumentationszentrum München © Orla Connolly

Erschienen: 23.07.2020
Dauer: keine Angabe

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Oper als Symbol eines "neuen" Südafrikas nach der Apartheid

Nach dem Ende der Apartheid machte der Übergang zur Demokratie in Südafrika auch einen Imagewechsel der Oper erforderlich. Warum ist das so und was hat Oper überhaupt mit Politik zu tun? Das erläutert die Musikwissenschaftlerin Dr. Lena van der Hoven in einem Kurzvortrag. Dr. Lena van der Hoven ist seit 2015 Assistentin an der Professur Musikwissenschaft an der Universität Bayreuth und seit 2016 Mitglied im Jungen Kolleg der BAdW. Dort arbeitet sie an einem Projekt zu Opernproduktionen in Südafrika nach der Apartheid, das sich insbesondere für die Transformationsprozesse des Genres im sozio-politischem Kontext interessiert. 2018 hat Lena van der Hoven für diese Arbeit den Wissenschaftspreis des Universitätsvereins Bayreuth erhalten, dieses Jahr erscheint ein Band zu Oper und Musiktheater in Afrika. Foto: "Romeo's Passion" (2018) der NPC Umculo, Suzy Bernstein. Die verwendeten Musikstücke stammen, in der Reihenfolge ihres Erscheinens, von: Isango Ensemble, Opera Africa, Umculo NPC und Neo Muyanga. Podcast-Einführung: Dr. Laura Räuber.   Weitere Podcasts aus dem Bereich Musikwissenschaft Wissenschaft und Poesie - Die MusikWo liegen Gemeinsamkeiten und Unterschiede im geschriebenen/gesprochenen Wort und in der Musik? Lässt sich das eine in das andere übersetzen? Der dritte Teil unserer vierteiligen Veranstaltungsreihe „Wissenschaft und Poesie“ befasst sich mit Musik. Der Musikwissenschaftler Ulrich Konrad spricht mit dem Schriftsteller und Musiker Michael Lentz. > Zum Podcast Lieblingsstück: Bernhold Schmid über den Mielich-CodexRätselhafte Bußpsalmen - Das Lieblingsstück des Musikwissenschaftlers Bernhold Schmid aus dem BAdW-Projekt "Orlando di Lasso-Gesamtausgabe" ist der Bußpsalmencodex Albrechts V. von 1559. Dieser wurde aufwendig illustriert von Hans Mielich, dem Hofmaler des bayerischen Herzogs Albrecht des V., deshalb wird er auch Mielich-Codex genannt. > Zum Podcast

Erschienen: 22.07.2020
Dauer: keine Angabe

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Asthma und Covid-19

Wie entsteht Asthma und welche Rolle spielen Umwelteinflüsse? Wie gefährlich ist eine Vorerkrankung der Atemwege im Hinblick auf die Corona-Pandemie? Sind Asthmatiker besonders gefährdet für schwere Verläufe von Covid-19 und welche Rolle spielen Medikamente? Um das und mehr geht bei der Online-Veranstaltung mit Prof. Dr. Erika von Mutius vom 8. Juli 2020. Prof. Dr. Erika von Mutius ist ist Professorin für Pädiatrische Allergologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München und Oberärztin am Dr. von Haunerschen Kinderspital, wo sie seit 1993 die Asthma- und Allergieambulanz leitet. Für ihre Forschung erhielt sie zahlreiche Preise, darunter den Leibniz-Preis 2013. Sie ist Mitglied des Forums Ökologie der BAdW. Das Interview führt Jeanne Turczynski, Wissenschaftsredakteurin beim Bayerischen Rundfunk. Podcast-Einführung: Dr. Laura Räuber. Die Vortragsreihe Zivilisationskrankheiten In der Reihe "Zivilisationskrankheiten - Wie bleiben wir gesund?" war am 18. März 2020 eigentlich ein Vortrag von Erika von Mutius geplant. Auf Grund der Corona-Pandemie konnte dieser nicht stattfinden. Stattdessen ersetzt die digitale Veranstaltung - nun durch einen aktuellen Corona-Bezug erweitert - den Vortrag. Auch weitere Beiträge zur Reihe konnten wir digital ersetzen: > Zum Podcast "Fokus: Je schlechter die Führung, umso höher die Krankheitsquote" (Interview zur Zivilisationskrankheit Burnout mit Prof. Dr. Dieter Frey) > Zum Podcast "Diabetes Typ-2: Forschung für maßgeschneiderte Medizin" (Vortrag von Prof. Dr. Matthias Tschöp)> Zum Podcast "Covid-19 und das Herz" (Interview mit Prof. Dr. Stefan Kääb)> Zur Pressemitteilung "Burnout, Asthma, Diabetes - Podcast-Reihe der BAdW zu Zivilisationskrankheiten online" Themenheft Zivilisationskrankheiten Zur Veranstaltungsreihe erschien ein Themenheft der Zeitschrift "Akademie Aktuell", Sie können es online als PDF und als e-Paper lesen. Printausgaben können Sie über die Pressestelle beziehen.

Erschienen: 10.07.2020
Dauer: keine Angabe

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Können gezielte Informationen Menschen zu klimafreundlicheren Konsumentscheidungen bewegen?

Seit 1. Juli 2020 gibt es im Jungen Kolleg der BAdW zum ersten Mal zwei Nachwuchsgruppen. Beide Forschergruppen beschäftigen sich damit, wie man CO2-Emissionen reduzieren kann. Peter Schwardmanns Nachwuchsgruppe beschäftigt sich mit der „Rolle von Informationen in der Bekämpfung von CO2 -Emissionen“. Ein Kurzinterview. Dr. Peter Schwardmann studierte Volkswirtschaftslehre an der Universität Kapstadt und wurde 2014 an der Toulouse School of Economics promoviert. Seitdem arbeitet er am Seminar für Wirtschaftstheorie der LMU München. 2017 wurde er Mitglied im Jungen Kolleg.> Zur Nachwuchsgruppe "Die Rolle von Informationen in der Bekämpfung von CO2 -Emissionen" > Zur Nachwuchsgruppe "Kontrolle des Ladungstransports in mehrschichtigen Halbleiterelektroden für selektive CO2 Reduktion" (Leitung: Dr. Johanna Eichhorn) > Zur Pressemitteilung... Mehr zu Peter Schwardmann > Zur BAdW-Personenseite von Peter Schwardmann > Persönliche Seite mit Publikationsliste > Zum Podcast "Fokus: Peter Schwardmann zu Selbstüberschätzung" (Forschungsvorhaben im Jungen Kolleg der BAdW)

Erschienen: 09.07.2020
Dauer: 00:03:48

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