Ein prachtvoller Ritter hat es der Historikerin Mirjam Goeth angetan. Die Grabplatte von Peter von Altenhaus steht in der Kirche St. Jodok in Landshut. Neben der von Bildhauer Stephan Rottaler fein herausgearbeiteten Figur des Ritters von Altenhaus (Bild anklickbar) ist auch die umlaufende Schrift ein Kunstwerk für sich. Solche Jahrhunderte alten und oft nur noch schwer entzifferbaren Schriften sind das Forschungsgebiet von Mirjam Goeth M. A. Seit 2018 arbeitet sie parallel zu ihrer Doktorarbeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Akademienvorhaben "Deutsche Inschriften des Mittelalters und der frühen Neuzeit" (Foto: Myrzik und Jarisch). > Zum Lieblingsstück in unserer Zeitschrift Akademie Aktuell> Zur BAdW-Personenseite von Mirjam Goeth> Zu ALLE PODCASTS
Erschienen: 12.06.2019
Dauer: 00:22:42
Der Verhaltensökonom Dr. Peter Schwardmann (LMU München) spricht im Interview über seine Forschung zu Selbstüberschätzung. Hunderte von Studien belegen, dass viele Menschen sich für überdurchschnittlich fähig, attraktiv oder nett halten. Aber woran liegt das? In seinem Forschungsprojekt untersucht Dr. Peter Schwardmann, ob die Neigung zur Selbstüberschätzung hauptsächlich auf hedonistische oder strategische Motive zurückzuführen ist. Macht Selbstüberschätzung uns einfach nur glücklicher oder hilft sie uns gezielt beim Erreichen bestimmter Ziele?Dr. Schwardmann arbeitet am Seminar für Wirtschaftstheorie der Ludwig-Maximilians-Universität München und ist seit 2017 Mitglied im Jungen Kolleg der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. > Zur BAdW-Personenseite von Dr. Peter Schwardmann > ALLE PODCASTS
Erschienen: 28.05.2019
Dauer: 00:22:13
Weitere Informationen zur Episode "Fokus: Peter Schwardmann zu Selbstüberschätzung"
Erschienen: 23.05.2019
Dauer: keine Angabe
Weitere Informationen zur Episode "Der Ruf der Berge - eine resonanztheoretische Deutung"
Im vierten und letzten Teil unserer Veranstaltungsreihe "Wissenschaft und Poesie" geht es um die Pflanzen und Tiere. Die Botanikerin Susanne S. Renner spricht mit der Schriftstellerin Ulrike Draesner. Es moderiert Christian Metz. Veranstaltung vom 04.04.2019. Was haben der Aufbau einer Blüte und Sprache gemeinsam? Was kann man sich unter Vogelpoesie und Nature Writing vorstellen? Um das und mehr geht es in der letzten Ausgabe von Wissenschaft und Poesie.Susanne S. Renner ist Lehrstuhlinhaberin für Systematische Botanik und Mykologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München, außerdem Direktorin der Botanischen Staatssammlung und des Botanischen Gartens München. Ulrike Draesner ist freie Schriftstellerin und Übersetzerin und setzt sich häufig in ihren Texten mit dem Verhältnis von Sprache und Natur auseinander. Die Reihe "Wissenschaft und Poesie" ist eine Kooperation mit dem Lyrik Kabinett München, mit freundlicher Unterstützung der Andrea von Braun Stiftung. > Zum Podcast "Wissenschaft und Poesie: Der Himmel" vom 22.01.2019> Zum Podcast "Wissenschaft und Poesie: Die Sinne" vom 13.02.2019> Zum Podcast "Wissenschaft und Poesie: Die Musik" vom 21.03.2019> ALLE PODCASTS
Erschienen: 16.05.2019
Dauer: 01:37:16
Weitere Informationen zur Episode "Wissenschaft und Poesie: Die Pflanzen und Tiere"
Covid-19, so steht inzwischen fest, kann nicht nur die Lunge, sondern auch das Herz angreifen. Vorerkrankungen wie Bluthochdruck oder eine Herzinsuffizienz zählen deshalb zu den Risikofaktoren für einen schweren Verlauf. Woran das liegen könnte, untersucht Prof. Dr. Stefan Kääb in einer aktuellen Studie. Interview vom 11. Mai 2020. Am 22. April 2020 war in der BAdW in der Reihe „Zivilisationskrankheiten – wie bleiben wir gesund?“ eigentlich ein Vortrag von Prof. Dr. Steffen Massberg geplant. Er ist Direktor der medizinischen Klinik und Poliklinik I der LMU München und ordentliches Mitglied der BAdW und sollte zum Thema „Neue Ansätze zur Therapie von Herz-Kreislauf-Erkrankungen“ sprechen. Leider konnte die Veranstaltung auf Grund der Corona-Pandemie nicht wie geplant stattfinden. Da Herz-Kreislauf-Erkrankungen aber auch bei Covid-19 eine entscheidende Rolle spielen, ist das Thema nun umso relevanter. Im Interview mit Jeanne Turczynski vom BR gibt Prof. Dr. Stefan Kääb, Personaloberarzt und Kollege von Steffen Massberg, erste Einblicke in eine aktuelle Studie. Podcast-Einführung: Dr. Laura Räuber, Foto: depositphoto / wacpan Das könnte Sie auch interessieren > Zum Beitrag "Meilenstein moderner Herzmedizin" in unserer Zeitschrift Akademie Aktuell
Erschienen: 04.05.2019
Dauer: keine Angabe
Die Biochemikerin Dr. Eva Maria Huber (TU München) spricht im BAdW-Cast unter der Rubrik "Fokus" über ihre Arbeit mit dem zentralen Eiweißhäcksler 20S Proteasom, dessen Funktion in der Zelle und seine medizinische Bedeutung. Das 20S Proteasom - hier im Schaubild veranschaulicht - zerlegt und entsorgt überflüssige Proteine in der Zelle und sichert so ihr Überleben. Die gezielte Hemmung des Proteasoms durch chemische Substanzen wird deshalb erfolgreich für die Therapie von Blutkrebs eingesetzt und könnte zukünftig auch für die Behandlung von Autoimmunkrankheiten Anwendung finden. Den Vortrag zum Nachlesen gibt es hier (Bild: Dr. Eva Maria Huber). Dr. Huber ist Habilitandin an der Technischen Universität München und seit 2017 Mitglied im Jungen Kolleg der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. > Zur BAdW-Personenseite von Dr. Eva Maria Huber > ALLE PODCASTS
Erschienen: 03.05.2019
Dauer: 00:14:57
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Der dritte Teil unserer vierteiligen Veranstaltungsreihe „Wissenschaft und Poesie“ befasst sich mit Musik. Der Musikwissenschaftler Ulrich Konrad spricht mit dem Schriftsteller und Musiker Michael Lentz. Veranstaltung vom 21.03.2019. Wo liegen Gemeinsamkeiten und Unterschiede im geschriebenen/ gesprochenen Wort und in der Musik? Lässt sich das eine in das andere übersetzen? Ulrich Konrad ist Lehrstuhlinhaber an der Universität Würzburg und Experte für die europäische Musik des 17. bis 20. Jahrhunderts. Michael Lentz hält den Lehrstuhl für literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut Leipzig inne und arbeitet häufig mit Musikern und Komponisten zusammen. Es moderiert Frieder von Ammon, die Begrüßung hält der Präsident der BAdW, Thomas O. Höllmann. Zur Veranstaltungsseite von Wissenschaft und Poesie: Die Musik geht es hier. Die Reihe "Wissenschaft und Poesie" ist eine Kooperation mit dem Lyrik Kabinett München, mit freundlicher Unterstützung der Andrea von Braun Stiftung. > Zum Podcast "Wissenschaft und Poesie: Der Himmel" vom 22.01.2019> Zum Podcast "Wissenschaft und Poesie: Die Sinne" vom 13.02.2019Der Podcast "Wissenschaft und Poesie: Die Pflanzen und die Tiere" vom 04.04.2019 folgt in Kürze > ALLE PODCASTS
Erschienen: 02.05.2019
Dauer: 01:29:25
Weitere Informationen zur Episode "Wissenschaft und Poesie: Die Musik"
Rätselhafte Bußpsalmen - Das Lieblingsstück des Musikwissenschaftlers Bernhold Schmid ist der Bußpsalmencodex Albrechts V. von 1559. Dieser wurde aufwendig illustriert von Hans Mielich, dem Hofmaler des bayerischen Herzogs Albrecht des V., deshalb wird er auch Mielich-Codex genannt. Die prachtvolle Musikhandschrift der Bayerischen Staatsbibliothek enthält die Bußpsalmen Orlando di Lassos und wird derzeit vollständig digitalisiert. Musik, Illustration und Kommentar können so erstmals interdisziplinär erforscht werden. Bernhold Schmid arbeitet an der Bayerischen Akademie der Wissenschaften für die Orlando di Lasso Gesamtausgabe, die mehr als 1350 von dessen Kompositionen aufarbeitet. > Zum Lieblingsstück "Rätselhafte Bußpsalmen" in der Zeitschrift "Akademie Aktuell"> Zum Digitalisat des Mielich-Codex der Bayerischen Staatsbibliothek> Zu ALLE PODCASTS
Erschienen: 16.04.2019
Dauer: 00:21:41
Weitere Informationen zur Episode "Lieblingsstück: Bernhold Schmid über den Mielich-Codex"
Die Medienöffentlichkeit ist ein zentraler gesellschaftlicher Ort der Wahrheitsfindung und Wissensverbreitung. Welche Rolle spielt die Digitalisierung im Umgang mit Fakten und Falschinformationen ("Fake News") aus? In vielen Krisendiagnosen wird die Digitalisierung als wichtige Ursache für die weite Verbreitung von Fake News, einen Verfall der Rationalität öffentlicher Kommunikation, die Erosion einer gemeinsamen Wissensbasis („echo chambers“) sowie den Verlust an Vertrauen in Journalismus und Wissenschaft als epistemische Autoritäten angeführt. In der öffentlichen Debatte über diese Themen ist zudem die Sorge verbreitet, dass neue Manipulationstechniken eine erhebliche Gefahr für die Meinungsbildung darstellen und wir den Beginn eines „postfaktischen Zeitalters“ erleben. Die Podiumsdiskussion erörtert, inwiefern diese Diagnosen zutreffen. Impulsvortrag von Dr. Julia Serong, Ad-Hoc-Arbeitsgruppe "Faktizität der Welt" der Bayerischen Akademie der Wissenschaften mit den Ergebnissen der Tagung. Podiumsdiskussion mit: Prof. Dr. Alexander Filipovic, Hochschule für Philosophie München und Mitglied der Enquete-Kommission „Künstliche Intelligenz“ des Deutschen Bundestages Dieter Janecek, Bündnis 90/ die Grünen und Mitglied des Bundestagsausschusses „Digitale Agenda“David Schraven, Recherchebüro CorrectivProf. Dr. Barbara Zehnpfennig, Universität Passau Begrüßungsrede: Prof. Dr. Christoph Neuberger, Co-Sprecher der Ad-Hoc-AG „Faktizität der Welt“ und Professor am Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung der Ludwig-Maximilians-Universität München. Die Veranstaltung war eine Kooperation der Ad-hoc-Arbeitsgruppe „Faktizität der Welt“ und des Bayerischen Forschungsinstituts für digitale Transformation der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Zur Veranstaltungsseite geht es hier.
Erschienen: 20.03.2019
Dauer: keine Angabe
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Die Museumsarbeit hat sich durch die Digitalisierung stark verändert. Sollten die Bestände von Museen vollständig virtuell zugänglich sein oder kann das Museum so nicht mehr als Vermittler agieren? Wem gehören Kunst und Kulturgüter? Und was sind die zukünftigen Aufgaben von Museen? Durch die digitale Transformation sind auch Museen im Umbruch. Die Ausstellungspraxis und die mediale Bildungsarbeit verändern sich rasant durch den Einsatz von digitalen Technologien, Apps und Social Media-Plattformen. Der Aufbau und die Verwaltung digitaler Sammlungen stellen Museen vor große Herausforderungen, bieten aber auch neue Chancen für Vermittlung, Dokumentation und Erforschung von Kulturgut. Was ist dabei wichtig und wohin geht der Weg der Museen?Gesprächsteilnehmer: Prof. Sybille Ebert-Schifferer, bis 2018 Direktorin der Biblioteca Hertziana, Max Planck Institut für Kunstgeschichte in RomDr. Frank Matthias Kammel, Generaldirektor des Bayerischen NationalmuseumsProf. Ulrich Pfisterer, Lehrstuhlinhaber für Allgemeine Kunstgeschichte unter besonderer Berücksichtigung der Kunst Italiens an der Ludwig-Maximilians-Universität München, Direktor des Zentralinstituts für Kunstgeschichte, sowie ordentliches Mitglied der BAdW Dr. Friederike Voigt, Chefkuratorin für den Mittleren Osten am National Museum Scotland Moderation: Thomas E. Schmidt von der ZEIT. > ALLE PODCASTS
Erschienen: 14.03.2019
Dauer: 01:21:02